Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
23.08.2018|Spielbericht|kwa

Die Füchse verlieren den Bundesligaauftakt in Göppingen

Mit 18:21 (9:11) verlieren die Füchse Berlin bei Frisch Auf Göppingen das erste Spiel in der neuen DKB Handball-Bundesligasaison. In einem über 60 Minuten zähen Spiel kam das Team von Velimir Petkovic nie in Tritt. Vor allem im Angriffsspiel lief nicht viel zusammen gegen die kompakte 6:0-Deckung der Schwaben.

Paul Drux wurde immer wieder von der Göppinger Defensive gestoppt
© Bildnachweis: Michael Schmidt

Bereits vor der Begegnung in Göppingen kam ein weiterer Name auf der Verletztenliste der Füchse hinzu. Kapitän Hans Lindberg wurde kurzfristig am Knie operiert und konnte ebenfalls nicht mitwirken. Somit fehlten Velimir Petkovic im Ganzen sechs Spieler aus seinem Kader.

Dennoch verlief sich der Trainer vor der Partie nicht in Ausreden, sondern gab sich optimistisch: „Wir versuchen ohne die wichtigen Leute alles, um die zwei Punkte heute in Göppingen zu holen." Doch der Start der Berliner verlief nicht optimal. Bei einem auf beiden Seiten zerfahrenen Beginn hatten die Hauptstädter direkt mit 0:2 das Nachsehen. In der sechsten Spielminute gelang Christoph Reißky jedoch von Rechtsaußen das 2:2.

In den folgenden Minuten der ersten Halbzeit hatte der EHF-Cup-Sieger immer wieder mit Problemen im Angriff zu kämpfen. Technische Fehler und die starke Defensive der Göppinger brachten keinen Rhythmus ins Spiel. Aber auch Göppingen agierte nicht konsequent und somit beherrschten die Abwehrreihen bis zum 5:5 nach 15 Minuten die Begegnung. Anschließend mussten die Füchse etwas abreißen lassen.

Petkovic reagierte mit einer Auszeit beim Stand von 6:9 in der 20. Spielminute. Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts konnten die Füchse den Abstand halten und lagen zur Pause mit 9:11 in Rückstand. „Unsere Defensivarbeit war sehr stark, doch im Umschaltspiel gab es Probleme ohne Hans Lindberg und Fabian Wiede, der unsere zweite Welle immer geleitet hat", sagte Velimir Petkovic über die schwere Begegnung.

Auch im zweiten Durchgang taten sich die Berliner im Angriff schwer. Schnell konnte sich Frisch Auf auf 10:14 absetzen und die Füchse hatten bis auf eine sehr starke Abwehr nicht viel zu bieten. Durch einen Doppelschlag von Mijajlo Marsenic und Mattias Zachrisson konnte die Petkovic-Truppe in der 41. Minute wieder auf 12:14 herankommen. Doch die Hausherren vom Hohenstaufen ließen sich nicht beirren und legten selbst nach, und somit stand es 13 Minuten vor dem Ende 12:17 aus Berliner-Sicht.

Doch der Dritte der vergangenen Saison steckte nicht auf und verkürzte den Rückstand rund zehn Minuten vor dem Abpfiff nochmals auf 15:18. Primoz Prost im Tor von Frisch Auf vereitelte Chance um Chance, um noch näher heranzukommen. Er konnte auch in den Schlussminuten seine Quote von rund 50% gehaltener Bälle aufrechterhalten. Auch Petkovic machte nach dem Spiel die Angriffsleistung verantwortlich für die Niederlage: „Mit 18 eigenen Toren kann man in der DKB Handball-Bundesliga nicht erwarten zu gewinnen."

Letztlich verloren die Füchse mit 18:21 und müssen somit direkt zu Beginn der Saison einen ersten Dämpfer hinnehmen. Am kommenden Donnerstag startet dann die Saison mit dem Spiel gegen den TSV GWD Minden auch im heimischen Fuchsbau. Und nur fünf Tage später ist mit der SG Flensburg-Handewitt der Deutsche Meister zu Gast.

Frisch Auf Göppingen - Füchse Berlin 21:18 (11:9)
Heinevetter, Semisch; Elisson 2/1, Holm 2, Struck, Gojun, Zachrisson 3, Simak 2/1, Jallouz, Reißky 2, Marsenic 4, Drux 3, Schmidt

Stimmen zum Spiel:

Velimir Petkovic, Trainer Füchse Berlin:
Wir wollten hier etwas erreichen, aber ohne Wiede, Lindberg und Koch hat zu viel Qualität gefehlt. Wir sind trotzdem nicht so pessimistisch, dass wir erwarten in einem Spiel unter 20 Toren zu bleiben. Ich weiß nicht, wem ich jetzt böse sein soll. Es ist das erste Spiel. Es ist das schwerste Spiel für jede Mannschaft, für jeden Gegner. Wir müssen viel im Angriff arbeiten, das ist unser Problem. Aber uns steht auch viel Feinarbeit bevor. Gratulation an Göppingen, das war ein hochverdienter Sieg.

Volker Zerbe, Sportkoordinator Füchse Berlin:
Die zwei Punkte für Göppingen waren auch aus meiner Sicht verdient. Wir sind zum einen unter Wert im Angriff geblieben. Prost hat zahlreiche gute Chancen von uns bekommen. Wir müssen selbstkritisch sein, dass unsere Fehlerzahl viel zu hoch war. Wir müssen tagtäglich an unserer Konstanz arbeiten um im nächsten Spiel wieder siegreich zu sein.




Weitere News

12.04.2026|Spielbericht|pg

Gidsel mit der letzten Aktion zum Auswärtssieg

Spannung pur: Der Krimi endet positiv für die Füchse Berlin. Vier Sekunden vor der Schlusssirene beförderte der Welthandballer den Ball in die Maschen, viel mehr Nervenkitzel ging nicht. Am 28. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gewann der Deutsche Meister mit 34:33 (17:15) beim TBV Lemgo ...

10.04.2026|Information|pst

Anwurfzeit und Gegner für das CL-Viertelfinale stehen fest

Die Füchse Berlin haben dank ihres Gruppensiegs in der Machineseeker EHF Champions League die Playoffs übersprungen und standen bereits als Teilnehmer des Viertelfinals fest. Nun ist auch klar, wann und gegen welches Team es dort geht: Einen Hochkaräter, den man aber bereits zweimal in dieser ...

09.04.2026|Vorbericht|pg

Teil eins der doppelten Lemgo-Erfahrung

An diesem Sonntag, 12. April, steht für die Füchse Berlin die nächste Auswärtsreise auf dem Programm. Ab 18 Uhr kommt es im Duell gegen den TBV Lemgo Lippe zum Abschluss des 28. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Dabei ist es das erste von zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen das ...

05.04.2026|Spielbericht|pst

19 Paraden, 42 Prozent: Ludwig mit Sahnetag

Beim Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig haben die Füchse Berlin ein wahres Feuerwerk abgebrannt. Am 39:26 (20:10) des 27. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga hatte vor allem der Schlussmann Lasse Ludwig großen Anteil. Ein Ostergeschenk für die Fans.

05.04.2026|Information|pst

Neu! Füchse Handballschule by Chrischa Hannawald

Der Deutsche Meister geht einen nächsten Schritt in der Nachwuchsförderung und kooperiert mit der erfolgreichen Handballschule von Ex-Nationaltorhüter Chrischa Hannawald. So soll der Sport noch mehr Kindern auch außerhalb Berlins nähergebracht werden.