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20.09.2018|Spielbericht|kwa

Füchse setzen Siegesserie fort - 27:22-Erfolg beim HC Erlangen

Der erste Auswärtserfolg der DKB Handball-Bundesliga in der Saison 18/19 ist für die Füchse Berlin perfekt. Mit 27:22 (16:8) gewinnt das Team von Velimir Petkovic nach einer ansprechenden Vorstellung gegen den HC Erlangen. Besonders die starke Leistung in Halbzeit eins war der Grundstein für den Erfolg. Bester Werfer im Füchse-Trikot war Mattias Zachrisson mit sieben Treffern.

Bjarki Elisson setzte sich mit den Füchsen in Erlangen durch
© Bildnachweis: Sportfoto Zink Fuerth

Mit zwei schnellen Treffern von Fabian Wiede und Mattias Zachrisson gingen die Füchse sofort mit 2:0 in Führung. Den Gastgebern aus Erlangen gelang nochmals der Ausgleich zum 2:2, doch dieser sollte auch der letzte in diesem Spiel bleiben. In der 10. Spielminute traf Paul Drux zum 5:2 und nur drei Minuten später verwandelte Frederik Simak den Siebenmeter zum 7:2. Dieser 5:0-Lauf veranlasste den HC Erlangen zu der ersten Auszeit der Partie.

Diese Auszeit brachte jedoch keine Änderung des Spielgeschehens. Die Defensive der Füchse dominierte, wie bereits gegen den GWD Minden am vergangenen Sonntag, das Geschehen. Der Abwehrverbund im Zusammenspiel mit dem starken Silvio Heinevetter ließ den HC Erlangen immer wieder verzweifeln. In der Offensive traf Fabian Wiede stets die richtige Entscheidung und als Christoph Reißky mit dem Halbzeitpfiff zum 16:8 traf war die Partie praktisch schon nach 30 Minuten entschieden.

Dennoch galt es für den EHF-Cup-Sieger fokussiert zu bleiben, um den Gegner nicht mehr auf Tuchfühlung kommen zu lassen. Dies gelang auch, denn Fabian Wiede traf in der 36. Spielminute zum deutlichen 20:10. Durch Unterzahlsituationen konnten die Gastgeber anschließend schnell auf 20:13 verkürzen. In dieser Phase spielten die Berliner ihre Angriffe nicht immer konzentriert zu Ende, sodass die Begegnung ausgeglichener wurde.

In der 44. Minute nahm Velimir Petkovic beim Stand von 20:14 eine Auszeit. Die Füchse machten immer wieder technische Fehler und somit verpuffte auch die Ansprache von Trainer Petkovic. Nach über zehn Minuten ohne Treffer war es schließlich Jacob Holm, der 14 Minuten vor dem Schlusspfiff das 21:16 für die Berliner erzielte. Durch Fehler des Gegners konnten die Füchse ihr eigenes Spiel wieder beruhigen und Mattias Zachrisson konnte zum 23:17 per Tempogegenstoß verwandeln.

In der restlichen Spielzeit passierte nicht mehr viel. Die Füchse kontrollierten in der Deckung wieder die Partie und in der 55. Minute stellte Zachrisson mit dem 26:18 den Vorsprung aus der ersten Halbzeit wieder her. Der Auswärtssieg war nun endgültig unter Dach und Fach. Daran änderten auch die Schlussminuten nichts mehr. Letztendlich gewinnen die Füchse mit 27:22 verdient beim HC Erlangen und besitzen nach drei Pflichtspielsiegen in Serie erstmals in dieser Saison ein positives Punktekonto.

Füchse Berlin - HC Erlangen 27:22 (16:8)
Semisch, Heinevetter; Drux 1, Wiede 4/1, Elisson 2, Holm 3, Struck 1, Gojun 1, Zachrisson 7, Simak 6/5, Schmidt, Jallouz, Reißky 1, Koch 1

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):
Ich bin zufrieden über 40 Minuten. Wir haben den Ausfall von Jakov Gojun in der 13. Spielminute gut kompensiert. Wir standen gut in der Deckung und sind dadurch mit leichten Toren zum Erfolg gekommen. Auch vorne haben wir funktioniert wie eine richtige Mannschaft und Fehler in Erlangens Deckung konsequent bestraft. Am Anfang der zweiten Hälfte setzte sich das fort und wir konnten auch auf 10 Tore davonziehen.
Anschließend hat jeder Spieler dann seine Einsätze bekommen. Fehler passieren und Erlangen hat dann gekämpft und zugepackt. Der Kader ist nicht mit 14 Spielern gleichwertig besetzt und das merkt man, aber die Einsätze werden genutzt, um mehr und mehr zusammenzurücken. Am Ende bin ich jedoch auch mit einem Erfolg mit 5 Treffern zufrieden.
Jetzt haben wir Zeit, um uns zu erholen und um uns konzentriert auf Magdeburg vorzubereiten. Diese spielen aktuell vielleicht den besten Handball in der Bundesliga, aber wir haben drei Siege in Folge gegen Bundesligisten eingefahren und werden bereit sein.

Frederik Simak:
Man verliert nicht gerne und wir wissen was wir können. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel und haben uns nach der Auftaktniederlage wieder gefangen und freuen uns auf Magdeburg.




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