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19.10.2018|Information|kwa

Leidenschaftliche Füchse Berlin holen die Vize-Weltmeisterschaft

Die Füchse aus Berlin sind zum zweiten Mal in Serie Vize-Weltmeister. Im Finale gegen die Topstars aus Barcelona mussten sich die Füchse nach einer überzeugenden Partie mit 24:29 (12:13) geschlagen geben. Von den zehn Feldspielern war Jacob Holm mit 8 Treffern der erfolgreichste Werfer im Team von Velimir Petkovic.

Jacob Holm gegen Barcelona mit seiner stärksten Partie im Füchse-Dress
© Bildnachweis: Michael Schmidt

Die Füchse fanden direkt mit einem guten Zug zum Tor in die Partie. Fabian Wiede und Erik Schmidt stellten nach nicht einmal zwei Minuten auf 2:1. In der zehnten Spielminute war Jacob Holm zum 6:4 erfolgreich und der Hauptstadtclub agierte mit dem Starensemble aus Barcelona absolut auf Augenhöhe. Die Katalanen reagierten mit einer Auszeit, da die Füchse einfach nicht zu knacken waren.

Anschließend präsentierte sich die Verteidigung der Füchse mit Silvio Heinevetter weiterhin hellwach und der EHF-Cup-Champion konnte die Führung weiter halten. Erst in der 18. Spielminute gelang Barcelona der Ausgleich zum 7:7. Doch nach einer Auszeit von Velimir Petkovic erzielt Hans Lindberg per Siebenmeter das 9:8 für die Berliner. Dann gab es eine Schrecksekunde als Fabian Wiede vom Feld humpelte.

Barcelona schlug zurück und konnte durch drei Treffer in Serie erstmals selbst auf zwei Tore davonziehen. Bis zur Halbzeit ließen sich die Füchse nicht weiter abschütteln und sicherten sich durch den angeschlagenen Fabian Wiede noch den Anschlusstreffer zum 12:13. Direkt nach Wiederbeginn sorgten Hans Lindberg, eine Parade von Silvio Heinevetter und Jacob Holm für das 14:13 der Berliner.

Doch die Spanier hielten dagegen und konnten in der 38. Minute auf 15:18 stellen. Velimir Petkovic legte die grüne Karte, um seinem Team neue Anweisungen zu geben. Die Füchse arbeiteten mit großem Elan. Mit nur noch neun Feldspielern, da Fabian Wiede nicht weiter machen konnte, schwanden im vierten Spiel innerhalb von sechs Tagen mehr und mehr die Kräfte. Barcelona konnte auf 15:20 stellen.

Im folgenden Angriff des Hauptstadtclubs verletzte sich dann zu allem Übel auch noch Mattias Zachrisson. Der Schwede musste mit Hilfe von Sportdirektor Volker Zerbe aus der Halle gebracht werden. Somit waren es nur noch zehn kämpfende Berliner gegen die Topstars aus Barcelona.

Der EHF-Cup Sieger spielte weiterhin auf starkem Niveau und war somit fünf Minuten vor dem Abpfiff beim 21:26 weiterhin beim selben Abstand. Am Ende gewinnt der FC Barcelona gegen eine starke zehnköpfige Berliner Mannschaft aufgrund der Voraussetzungen denkbar knapp mit 24:29. Für die Füchse geht es bereits am Sonntag in der Bundesliga weiter. Um 13:30 Uhr gastieren sie bei den Rhein-Neckar Löwen.

Füchse Berlin - FC Barcelona (12:13)
Heinevetter, Semisch; Wiede 2, Elisson 4, Holm 8, Gojun, Lindberg 3, Zachrisson 1, Simak, Schmidt 1, Jallouz, Marsenic 2




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