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26.01.2020|Nationalmannschaft|cpa

Kurz befragt - Paul Drux

Drei Wochen Handball-Europameisterschaft endeten am Samstag für die deutsche Mannschaft mit einem 29:27-Efolg gegen Portugal und dem damit verbundenen fünften Platz. In Trondheim, Wien und Stockholm hatten Paul Drux und der Rest der Nationalmannschaft Höhen und Tiefen - mit einem Sieg als versöhnlichen Abschluss.

Jetzt geht es zurück in den Fuchsbau
© Bildnachweis: Foto Lächler

Das Finalwochenende findet erstmals in einem Fußballstadion statt. Wie war's?
Das war für beide Mannschaften nicht so einfach, in einem Stadion zu spielen, in dem noch relativ viele Sitzplätze frei sind. Es waren allerdings einige Deutsche da, das hat uns gepusht. Ich habe auch ein paar Berliner gesehen, das war echt cool.

Und sportlich?
Wir haben uns noch einmal reingekämpft und die kurzfristigen Ausfälle gut abgefangen. Da haben wir einfach Charakter gezeigt. Man hat aber, glaube ich, bei beiden den Substanzverlust und die mentale Herausforderung des Spiels bemerkt. Trotzdem war das sehr ansehnlich.

Bist du froh, dass es jetzt wieder nach Hause geht?
Auf jeden Fall. Ab Donnerstag geht das Training wieder los, das heißt ich habe drei Tage frei. Das Finale werde ich mir maximal auf dem Handy während der Rückreise anschauen. Es reicht erstmal mit Handball.

Wie fällt dein Fazit zur EM aus?
Wir haben gegen die beiden Finalisten unsere einzigen Spiele verloren, das kann man mal festhalten. Auch wenn wir am Anfang natürlich nicht so gespielt haben, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber wir haben uns in allen Belangen super gesteigert - kämpferisch und mental. Da waren auch die Fans in Wien ein wichtiger Faktor. Jetzt haben wir nach der Niederlage gegen Kroatien das Bestmögliche rausgeholt. Da können wir mit zufrieden sein.

Was könnt ihr im Hinblick auf die Olympiaqualifikation mitnehmen?
Ein gutes Gefühl. Wir spielen zuhause, in Berlin sogar richtig zuhause, das freut mich besonders. Da können wir mit viel Unterstützung richtig gute Spiele hinlegen. Das wird auf keinen Fall einfach, aber die Chance ist da.




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