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23.03.2020|Information|kwa

Gemeinsam durch die Krise

Die Füchse Berlin einigen sich mit ihren Spielern einvernehmlich. Alle ziehen in dieser schweren Zeit an einem Strang, um auch über den Sommer hinaus das Projekt Füchse Berlin weiterhin am Leben zu erhalten. Der Gehaltsverzicht der Spieler ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft.

Alle gemeinsam durch die Krise!
© Bildnachweis: Foto Lächler

„Ich freue mich, dass wir so unkompliziert eine Lösung mit allen Spielern treffen konnten", sagt Geschäftsführer Bob Hanning. In dieser Zeit trägt jeder einen Teil der Verantwortung mit. Zum einen sind es die Fans, die die Mannschaft im normalen Spielbetrieb immer lautstark im Fuchsbau unterstützen. Sollte es zu einem Abbruch der Spielzeit kommen, hofft der Hauptstadtclub, dass kein Zuschauer einen Teil seines Eintrittsgeldes zurückverlangen wird. Zum anderen sind die Sponsoren verantwortlich für die Zukunft des Vereins. Die Füchse hoffen, dass auch sie die Berliner weiterhin vollumfänglich unterstützen werden.

Der dritte wichtige Teil ist das beantragte Kurzarbeitergeld bei der Agentur für Arbeit. Denn die Krise ist nur im Einklang mit den Spielern zu bewältigen. Diese wurden von den Verantwortlichen gebeten mit großem Beispiel voranzugehen und das haben sie durch den Gehaltsverzicht getan. Präsident Frank Steffel sagt in dieser Situation: „Erst die Unterstützung in schwierigen Zeiten zeigt den wahren Wert einer Gemeinschaft. Für mich ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern der Beweis dafür, dass unsere Arbeit in den vergangenen Jahren auf gesunden Wurzeln aufgebaut wurde. Ich danke den Spielern, Sponsoren und Mitarbeitern für ihr Engagement und betrachte deren Handeln als Motivation für die schwierigen Monate, die vor uns liegen."

Nationalspieler und Eigengewächs Paul Drux äußerte sich ebenfalls zur momentanen Situation der Berliner: „Es haben alle mitgemacht, um dem Verein in dieser Phase erstmal Luft zu verschaffen, um auch weiter handlungsfähig zu sein. Jeder weiß natürlich, dass die Füchse für mich viel mehr als nur ein Arbeitgeber sind. Hier bin ich groß geworden und ich möchte, dass der Verein durch seine Nachwuchsarbeit in Deutschland weiterhin die Möglichkeit hat Spieler wie Fabian Wiede oder mich zu entwickeln."

Durch den uneigennützigen Beitrag der Spieler hat der Hauptstadtclub Zeit gewonnen. Das weiß auch Geschäftsführer Bob Hanning. „Ich freue mich darüber, dass sich auch Spieler, die erst seit kurzer Zeit bei uns sind oder deren Verträge nur bis zum Ende der Saison laufen, solidarisch zum Verein bekannt haben. Dies schafft uns jetzt eben gerade diese gewünschte Luft, um bis in den Sommer zu kommen." Bis wieder Handball gespielt werden kann, werden die Berliner durch das Einhalten der neuen Regeln alles dafür tun, um ihren gesellschaftlichen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise beizutragen.




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