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01.04.2020|Information|kwa

Michael Roth: „Gemeinsam positiv bleiben!"

Füchse-Trainer Michael Roth hat seine Erkrankung am Coronavirus überstanden und ist nun aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Wie die Infektion bei ihm ablief und wie er nach vorne blickt erzählt der gebürtige Heidelberger im Kurzinterview.

Michael Roth ist wieder gesund!
© Bildnachweis: Foto Lächler

Man hört viel davon, dass die Infektion von Mensch zu Mensch unterschiedlich verlaufen kann. Wie war es bei dir?

Es begann eigentlich alles mit Schweißausbrüchen in der Nacht und dann kam der Schnupfen hinzu. Es verlief wirklich wie ein grippaler Infekt ab. Allerdings war ich wirklich konstant müde. Nach zwei Runden im eigenen Garten war ich körperlich platt und benötigte eine Pause. Zudem kam, dass mich Geruchs- und Geschmackssinn verließen. Ich hatte immer einen metallenen Geschmack im Mund.

Deine Zeit in Quarantäne ist nun beendet. Wie war es für dich unter diesen Umständen zu leben?

Nachdem ich kurz zuvor von null auf 110 bei den Füchsen eingestiegen bin, wurde ich direkt wieder auf null zurückgebracht. Das war psychisch schon belastend, denn man ist wieder bereit Vollgas zu geben und dann kommt diese Unterbrechung. Allerdings war ich glücklicherweise nicht alleine, da meine Frau und meine beiden Söhne mit mir in Quarantäne waren und daher hatte ich zumindest die Chance auf persönliche Gespräche im kleinen familiären Kreis.

Momentan herrscht in Sachen Handball Stillstand. Wie blickst du nach vorne?

Auch in der aktuellen Situation beschäftige ich mich als Trainer gedanklich weiter mit meinen Aufgaben, um vorbereitet zu sein. Ich spiele das Szenario durch, dass die Saison weitergeht, damit ich dann auch schnell und effektiv einen Trainingsplan für mein Team erstellen kann. Schließlich wollen wir alle sofort unsere gewünschte Leistung abrufen können.

Was kannst du allen Füchse-Fans in dieser Zeit mit auf den Weg geben?

Wir müssen uns alle verantwortungsvoll verhalten. Die Regierung gibt dazu die Richtlinien vor und wenn wir diese beachten, dann kann auch schneller wieder Handball gespielt werden. Ich wünsche mir, dass wir in dieser schwierigen Zeit gemeinsam positiv bleiben und uns alle auf das erste Spiel im Fuchsbau freuen.




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