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24.08.2007|Information|RM

Jens Vortmann steht mit der Junioren-Nationalmannschaft im Halbfinale

Im siebten Spiel der Junioren-WM in Mazedonien musste die deutsche Nationalmannschaft mit dem Berliner Torhüter Jens Vortmann die erste Niederlage hinnehmen. 24:26 unterlagen die Deutschen den Schweden und belegen damit punktgleich hinter ihrem Gegner den zweiten Platz der Hauptrundengruppe. Im zweiten Halbfinale am heutigen Freitag heißt der Gegner um 21 Uhr Kroatien. Im ersten Halbfinale ermitteln Dänemark und Schweden den weiteren Finalisten.

Mit vier Siegen hatte die deutsche Junioren-Nationalmannschaft die Vorrunde abgeschlossen, es folgten in der Hauptgruppe weitere Siege gegen Gastgeber Mazedonien und Kuwait. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Schweden musste die deutsche Auswahl nun die erste Niederlage hinnehmen. 24:26 (11:15) siegten die Skandinavier, die diesen Sieg zwingend für die Halbfinalteilnahme benötigte. Für Nationaltrainer Martin Heuberger auch der Grund für die Niederlage, da der Gegner den größeren Willen und die größere Dynamik hatte. Am Ende punktgleich mit den Deutschen gewannen die Schweden aufgrund des direkten Vergleichs die Hauptrundengruppe.

Im abschließenden Spiel der Hauptrunde gegen Schweden stand neben HSV-Kepper Jürgen Müller wieder der Berliner Jens Vortmann im Tor der Nationalmannschaft. Jens Vortmann konnte trotz 12 Paraden in gut 43 Minuten die deutsche Niederlage nicht abwenden, aber seine persönliche Führung im Torhüterranking verteidigen. Von 107 Schüssen konnte der zweite Torhüter der Füchse Berlin bislang 54 Würfe parieren, mit der Quote von 50% führt er die Liste der besten Torhüter an. In seinem Schatten lauern die beiden Schweden Andreas Palicka (46%) und Johan Sjöstrand (43%). Bei den parierten Strafwürfen kann Jens Vortmann ebenfalls eine Quote von 50% (4 Paraden bei 8 Siebenmeter) vorweisen, wird aber noch vom Kroatien Luka Bumbak (53%, 8/15) übertroffen.

Der als Zuschauer nach Mazedonien gereiste Bundestrainer Heiner Brand konnte in der Niederlage keine Dramatik erkennen. Die Mannschaft werde auch aus diesem Spiel lernen kommentierte Brand das Spiel und war überzeugt, dass es für das deutsche Nachwuchsteam positiv weitergehen werde. Für Martin Heuberger, Trainer der Junioren-Nationalmannschaft und Brands Co-Trainer, spielt der Halbfinalgegner keine Rolle, da es im Halbfinale einer Weltmeisterschaft ohnehin keine leichten Gegner gäbe. Am heutigen Freitag stehen die Halbfinals zwischen Schweden und Dänemark sowie Kroatien und Deutschland auf dem Programm, das Finale findet am Sonntag um 17 Uhr statt.




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