Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
10.04.2022|Spielbericht|khe

Unentschieden gegen Hannover

Die Füchse Berlin und die TSV Hannover-Burgdorf trennen sich am Sonntagnachmittag unentschieden. Beim 32:32 (13:15) vor 5866 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war Hans Lindberg bester Werfer mit elf Toren bei elf Versuchen.

Punkteteilung am Ende
© Bildnachweis: Foto Lächler

Jaron Siewert wollte mit seinem Team „das Spiel gegen Nantes vergessen machen", doch die Füchse taten sich gegen hoch motivierte Gäste aus Hannover schwer. Das 1:1 von Hans Lindberg nach zwei Minuten war der einzige Gleichstand in der ersten Hälfte, ansonsten liefen die Berliner einem Rückstand hinterher. Nach fünf Minuten stand es 2:5, immer wieder setzte Hannover auf Tempo, während der Rückzug der Füchse nicht stimmte. Dazu konnte Domenico Ebner im Tor der Recken wichtige Bälle halten, vier Paraden bis zur elften Minute. Auf der anderen Seite war Dejan Milosavljev bis dato auf verlorenem Posten. Paul Drux kam für Lasse Andersson und belebte das Spiel nach knapp 15 Minuten und seinem ersten Treffer zum 6:8. Und auch hinten packte der Kapitän beherzt zu und sorgte für Stabilität im Abwehrverbund. Auf Rechtsaußen Lindberg war Verlass, der Routinier und Führende der Torschützenliste brachte bis zur Pause alle seine fünf Versuche im Tor unter, dennoch mussten die Hausherren mit 13:15 in die Kabinen.

Es waren die Außen, die dem Spiel im zweiten Durchgang den Stempel aufdrückten. Bei den Füchsen war jetzt Milos Vujovic auf der linken Bahn unterwegs, erzielte direkt drei Treffer in drei Minuten und den 16:16-Ausgleich. Das vierte legte er direkt nach (17:18/38.). Auf der anderen Seite war es Hannovers Rechtsaußen Johan Hansen, der alle seine neun Versuche im Tor unterbrachte (9/4.). Nur einer konnte noch häufiger treffen. Die Abwehr der Recken stand in der zweiten Halbzeit fest, doch sie mussten für ihren harten Kampf etliche Siebenmeter gegen sich verkraften. Wie ein Uhrwerk trat Hans Lindberg an, wie ein Uhrwerk spulte er sein Können ab. Nie glich ein Strafwurf dem anderen, die Tore 26 bis 30 erzielte er alle in Folge vom Strich. Zuvor besorgte Viran Morros die erste Führung im Spiel für Berlin per Wurf ins leere Tor (21:20/43.). Doch Hannover ließ nicht locker. Der Ausgleich war schnell wieder da, so ging es bis in die letzte Minute. Nach der Torreihe von Hsn Lindberg konnte Mijajlo Marsenic am Kreis netzen (31:30), das letzte Tor für Berlin erzielte Paul Drux 20 Sekunden vor Schluss zum 32:31. Es blieb ein Angriff für die Niedersachsen. Per Kempa schloss Kuzmanovski mit seinem siebten Tor ab und sicherte seiner Mannschaft den Auswärtspunkt bei den Füchsen Berlin (32:32).

Für die Füchse Berlin geht es nach der Länderspielpause und dem Pokal-Final-Four am 1. Mai (14 Uhr) beim Tabellenführer SC Magdeburg weiter. Das nächste Heimspiel findet am 14. Mai (20.30 Uhr) gegen den SC DHfK Leipzig statt.

Füchse Berlin - TSV Hannover-Burgdorf 32:32 (13:15)

Berlin: Milosavljev (5 Paraden), Genz, Wiede 3, Holm 3, Andersson 3, Lindberg 11/8, Morros 1, Matthes 1, Vujovic 4, Marsenic 3, Drux 3

Hannover: Ebner (6 Paraden), Lesjak (1 Parade), Cehte 4, Mävers 2, Hansen 9/4, Pevnov 2, Kuzmaovski 7, Brozovic 6, Feise 2

Trainer Jaron Siewert: „Hannover hat aufopferungsvoll gekämpft und über 60 Minuten alles reingehauen, obwohl einige Spieler gefehlt haben. Die ersten 30 Minuten waren wir nicht da, haben nicht das Niveau gezeigt, welches wir zeigen müssen. Nach der Pause kommen wir gut rein, können aber nicht nennenswert Kapital daraus schlagen. Kurz vor Schluss machen wir den Treffer, bekommen dann noch den Kempa in den letzten Sekunden. Das spiegelt das wider, was wir über 60 Minuten investiert haben. Ich glaube, das Unentschieden war gerechtfertigt, auch wenn wir enttäuscht sind, das letzte Spiel vor der Pause nicht gewonnen zu haben."

Jacob Holm bei Sky: „Es waren zwei wirklich verschieden Hälften. In der ersten Phase machen wir zu wenig im Angriff, nach der Pause dann zu wenig in der Abwehr. An der Kraft hat es heute nicht gelegen, das kann keine Entschuldigung sein, es waren nur zwei Spiele in der Woche. Wir sind immer noch in der Tabelle oben dran, wir haben immer noch eine Chance und solange geben wir alles. Als nächstes ist Magdeburg dran, das ist ein Vier-Punkte-Spiel und wir hoffen, dort zwei Punkte mitzunehmen."




Weitere News

12.04.2026|Spielbericht|pg

Gidsel mit der letzten Aktion zum Auswärtssieg

Spannung pur: Der Krimi endet positiv für die Füchse Berlin. Vier Sekunden vor der Schlusssirene beförderte der Welthandballer den Ball in die Maschen, viel mehr Nervenkitzel ging nicht. Am 28. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gewann der Deutsche Meister mit 34:33 (17:15) beim TBV Lemgo ...

10.04.2026|Information|pst

Anwurfzeit und Gegner für das CL-Viertelfinale stehen fest

Die Füchse Berlin haben dank ihres Gruppensiegs in der Machineseeker EHF Champions League die Playoffs übersprungen und standen bereits als Teilnehmer des Viertelfinals fest. Nun ist auch klar, wann und gegen welches Team es dort geht: Einen Hochkaräter, den man aber bereits zweimal in dieser ...

09.04.2026|Vorbericht|pg

Teil eins der doppelten Lemgo-Erfahrung

An diesem Sonntag, 12. April, steht für die Füchse Berlin die nächste Auswärtsreise auf dem Programm. Ab 18 Uhr kommt es im Duell gegen den TBV Lemgo Lippe zum Abschluss des 28. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Dabei ist es das erste von zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen das ...

05.04.2026|Spielbericht|pst

19 Paraden, 42 Prozent: Ludwig mit Sahnetag

Beim Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig haben die Füchse Berlin ein wahres Feuerwerk abgebrannt. Am 39:26 (20:10) des 27. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga hatte vor allem der Schlussmann Lasse Ludwig großen Anteil. Ein Ostergeschenk für die Fans.

05.04.2026|Information|pst

Neu! Füchse Handballschule by Chrischa Hannawald

Der Deutsche Meister geht einen nächsten Schritt in der Nachwuchsförderung und kooperiert mit der erfolgreichen Handballschule von Ex-Nationaltorhüter Chrischa Hannawald. So soll der Sport noch mehr Kindern auch außerhalb Berlins nähergebracht werden.