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15.08.2024|Information|pst

Sieg zum Start in Potsdam

Zum Auftakt des internationalen Vorbereitungsturniers in der MBS Arena baten die Gastgeber des Bundesliga-Aufsteigers VfL Potsdam vor 1209 Zuschauern die Füchse Berlin zum Derby. Die Gäste aus der Hauptstadt gewannen dabei mit 37:30.

Fabian Wiede führte das Team einmal mehr als Kapitän auf die Platte.
© Bildnachweis: Lächler

Schon früh konnten sich die Füchse im heutigen Vorbereitungsspiel gegen den VfL Potsdam einen Vorsprung erarbeiten. Nils Lichtlein brachte die 1:0-Führung, nach viereinhalb Minuten sah sich der Potsdamer Aushilfscoach Bob Hanning beim Stand von 1:5 aus seiner Sicht zur ersten Auszeit gezwungen. Für ihn war es ein besonderes Spiel, hat er die Postdamer zuletzt zur Zweitliga-Meisterschaft geführt, ist aber zugleich Geschäftsführer des Berliner Clubs.

Nach der Auszeit fingen sich die Hausherren in der MBS Arena allmählich und es entwickelte sich ein immer spannender werdendes Spiel. Zwischenzeitlich kamen die Adler auf zwei Zähler heran, am Ende behielt der deutsche Vizemeister jedoch die Ruhe. Neben den Stammkräften halfen einmal mehr Spieler der zweiten Mannschaft aus und ersetzten die Olympiasieger Mathias Gidsel und Lasse Andersson sowie den -teilnehmer Max Darj. Vom Drittliga-Team mit von der Partie waren Felix Mart, Florian Budde und Moritz Wassermann.

Auf das Aufeinandertreffen der Kooperationsvereine folgt am morgigen Freitag (18 Uhr) der erste Auftritt des dänischen Vertreters Bjerringbro-Silkeborg. Die Potsdamer sind dann die Gegner in Bob Hannings letztem Spiel an der Seitenlinie, ehe der neue Cheftrainer Emir Kurtagic beginnt. Am Samstag sind dann die Füchse Berlin in der MBS Arena gegen die Dänen an der Reihe (15 Uhr). Für beide Spiele sind noch Karten erhältlich.

Bob Hanning: „Das war ein schönes Familientreffen und ein schöner Handballabend. Am Anfang war es eine klare Demonstration der Füchse, die das sehr respektvoll gemacht haben. Auch die jungen Spieler haben ihre Aufgabe sehr ordentlich gelöst."

Trainer Jaron Siewert: „Wir haben in einer Konstellation gespielt, die sonst nicht so vorkommt. Die jungen Spieler haben sich super integriert. In der ersten Viertelstunde ging auf, was wir uns vorgenommen haben. Danach mussten wir rotieren. Samstag wird auch hart gegen Silkeborg, aber wir freuen uns drauf. Das wird erneut ein echter Härtetest."

Füchse Berlin: Ludwig (5 Paraden), Milosavljev (5), Wiede (6 Tore), Tollbring (3), Mart, Lichtlein (10), Freihöfer (1), Langhoff (6), Budde (2), Wassermann (1), av Teigum (2), Reichmann (3), Marsenic (3).




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