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Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
13.11.2024|Vorbericht|pst

Knifflige Pokal-Aufgabe in Heidelberg

Im Achtelfinale des DHB-Pokals bitten die Rhein-Neckar Löwen zum schnellen Wiedersehen. Der Kontrahent aus der DAIKIN Handball-Bundesliga stellt an diesem Donnerstag eine große Hürde für die Füchse Berlin dar. Die Partie wird live auf DYN übertragen.

Darf der Blick in Richtung Viertelfinale gerichtet werden?
© Bildnachweis: Lächler

Vor einem Monat standen sich die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen schon einmal gegenüber. Spielort war damals in der DAIKIN Handball-Bundesliga die Max-Schmeling-Halle in der deutschen Hauptstadt. Das glücklichere Ende hatten dabei die Hausherren: Das Team von Trainer Jaron Siewert überzeugte auf ganzer Linie und verbuchte einen 34:27-Erfolg, der bundesweit bleibenden Eindruck hinterließ, war ein solch eindeutiges Ergebnis im Topspiel doch nicht zu erwarten.

Nun treffen die beiden Clubs erneut aufeinander, diesmal jedoch im Südwesten der Republik. Am morgigen Donnerstag, 14. November, bietet der SNP Dome in Heidelberg von 20 Uhr an den perfekten Rahmen, für ein wiederholt hochklassiges Sportereignis. Die Partie in der 5000 Zuschauer fassenden Zweitspielstätte der Löwen wird von den beiden Unparteiischen Philipp Dinges und Fabian Baumgart geleitet. Direkt im Anschluss erfolgt im SNP Dome die Auslosung des Viertelfinals, welches wiederum am 18./19. Dezember die letzte Hürde vor dem „Lidl Final4“ darstellt.

Doch zunächst müssen die Füchse in Heidelberg bestehen. Bei den Berlinern wird der Neuzugang Manuel Štrlek erstmals mit von der Partie sein. Der 35 Jahre alte Kroate hat in dieser Woche seine neue Mannschaft kennengelernt und soll auf Linksaußen das verletzungsbedingte Saisonaus von Jerry Tollbring kompensieren. Einige seiner neuen Teamkollegen treffen derweil auf alte Bekannte: Die U21-Weltmeister Nils Lichtlein, Tim Freihöfer, Matthes Langhoff, Max Beneke, Matthes Langhoff und Lasse Ludwig stehen ihrem damaligen Mitstreiter David Späth gegenüber.

Ein weiteres deutsches Talent ist Spielmacher bei den Badenern: Juri Knorr. Nach einer Fingerverletzung ist noch unklar, ob er gegen die Berliner auflaufen kann. Zuletzt ließ er auch die Länderspiele mit der deutschen Nationalmannschaft ausfallen, welcher derweil Lichtlein und Beneke beiwohnten. Auch für Mathias Gidsel, Lasse Andersson (beide Dänemark), Dejan Milosavljev, Mijajlo Marsenic (beide Serbien), Lukas Herburger (Österreich) und Hakun West av Teigum (Färöer Inseln) geht es kurz nach ihren internationalen Reisen wieder intensiv im Vereinsalltag los.

Trainer Jaron Siewert: „Obwohl wir bereits gegen die Löwen gespielt haben in dieser Saison, sind da einige Fragezeichen für uns: Sind ihre angeschlagenen Spieler wieder einsatzfähig? Spielt Juri Knorr oder nicht? Es macht für ihren Angriff einen wesentlichen Unterschied, ob er mitspielen kann. Dennoch haben wir uns auch im Ligaspiel so vorbereitet, als würde Juri mitspielen – das haben wir ganz gut gelöst. Ein ähnliches Ergebnis wäre natürlich wünschenswert, uns ist aber allen bewusst, dass es zum einen Pokal ist, und zum anderen bei 0:0 startet. Zudem ist es eine Auswärtspartie. In einem K.o.-Spiel zählt nur ein Sieg, nur das Weiterkommen in die nächste Runde. Darauf werden wir uns gewissenhaft und intensiv vorbereiten.“




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