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29.11.2024|Vorbericht|pst

Kürzeste Anreise, meiste Ex-Spieler

An diesem Sonntag (15 Uhr) kommt es in der Bundesliga erstmals zum Aufeinandertreffen zwischen den Kooperationsvereinen Füchse Berlin und 1. VfL Potsdam. In der MBS Arena wird eine besondere Stimmung herrschen.

Zuletzt trafen die Füchse im August auf die Adler.
© Bildnachweis: Göres

Knapp 33 Kilometer Luftlinie sind es zwischen den Spielstätten der beiden Vereine. Es wird die kürzeste Anreise in der DAIKIN Handball-Bundesliga, die die Füchse Berlin jemals bestritten haben. Zwar geht es in ein anderes Bundesland, doch dauert die Autofahrt weniger als eine Stunde, denn es geht in die Nachbarstadt zum 1. VfL Potsdam. Am Sonntag, 1. Dezember, ist um 15 Uhr Anwurf in der MBS Arena, welche restlos ausverkauft ist.

Am 1. Advent treffen also die beiden Kooperationsvereine im Derby aufeinander, die jeweils unzählige Ex-Spieler in ihren Reihen haben. In Potsdam spielen mit Frederik Höler, Mark Ferjan, Josip Simic, Marvin Siemer, Max Günther, David Cyrill Akakpo, Maxim Orlov, Marvin Kix und Nicolas Schley neun Spieler mit Füchse-Vergangenheit. Die Berliner Nils Lichtlein, Matthes Langhoff, Tim Freihöfer, Lasse Ludwig und Max Beneke agierten per Zweitspielrecht auch bereits für die Adler.

Letztere beiden, Ludwig und Beneke, hatten in der vergangenen Saison immensen Einfluss für den Aufstieg der Potsdamer aus der zweiten Liga in die HBL. Der Rückraumspieler wurde Torschützenkönig, der Keeper war sicherer Rückhalt. Sie sorgten gemeinsam mit dem damaligen Trainer Bob Hanning (Füchse-Geschäftsführer) dafür, dass der 1. VfL Potsdam erstmals in der Vereinsgeschichte in der ersten Handball-Liga vertreten ist. Dort, in der DAIKIN HBL, wussten die Aufsteiger allemal zu überzeugen, konnten jedoch in zehn Partien noch keine Punkte einfahren. Das soll sich auch gegen die Füchse nicht ändern.

Weitere "Player to watch" bei den Potsdamern sind Josip Simic, mit 33 Treffern bislang bester Werfer seines Teams, und Elias Kofler, der bereits 29 Assists vorzuweisen hat. Die Füchse reisen derweil mit viel Selbstvertrauen nach Brandenburg. Die vergangenen drei Pflichtspiele gewannen die Füchse allesamt, davon zweimal in der Machineseeker EHF Champions League. Am Donnerstag war es ein beeindruckender Sieg beim französischen Meister Paris Saint-Germain.

Zuletzt trafen die Adler und die Füchse beim internationalen Vorbereitungsturnier in Potsdam Mitte August aufeinander. Die Partie wird live auf DYN und Welt TV übertragen. Als Experte am Mikrofon wird dabei der Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning agieren.

Trainer Jaron Siewert: „Potsdam ist ein gut bekannter Gegner und genau das Gegenteil von uns: eine eher abwehrorientierte Mannschaft, die versucht, über ein aggressives, unangenehmes und kompaktes Abwehrspiel zu kommen. Sie hatten sowohl von Ferjan, als auch von Höler gute Torhüterleistungen. Ich bin gespannt, wie die Fanlager in der ausverkauften Halle verteilt sein werden. Wir werden alles daransetzen, dass es kein Trainingsspiel wird. Jeder wird wissen, worum es geht, und ein Derbycharakter soll entstehen. Alle Freundschaften werden für diese 60 Minuten beiseitegeschoben.“




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