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31.01.2025|Information|pst/figh

Bob Hanning wird Nationaltrainer Italiens

Der Geschäftsführer der Füchse Berlin erfüllt sich einen lange gehegten Wunsch und wird künftig ein aufstrebendes Handballteam coachen. Seine Tätigkeit in Deutschland wird davon nicht beeinträchtigt.

Künftig wird Bob Hanning Länderspielpausen in Italien verbringen.
© Bildnachweis: Hasper

Bei der Weltmeisterschaft in Kroatien, Dänemark und Norwegen hat die italienische Nationalmannschaft mit starken Spielen für Aufsehen gesorgt. Künftig wird das Team von Bob Hanning trainiert, dies gab der Verband am heutigen Freitag bekannt. Der 56-Jährige beerbt Riccardo Trillini und übernimmt die Hauptverantwortung, zudem ist er als Berater tätig. Als Co-Trainer fungiert weiterhin Jürgen Prantner, der Vater des Füchse-Neuzugangs Leo Prantner. Die ersten Spiele stehen bereits im März an. Dann geht es nämlich um die Qualifikation zur Europameisterschaft 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen. Am 12. März reisen Hanning und die italienischen Handballer nach Lettland.

Insgesamt hat der italienische Verband die Weltmeisterschaft 2029 in Frankreich und Deutschland fest im Blick. „Unser Ziel ist klar: Unsere Athleten regelmäßig und kontinuierlich auf den wichtigsten europäischen Bühnen antreten zu lassen, sie nicht nur körperlich und technisch, sondern auch mental weiterzuentwickeln, damit sie sich ihrer Fähigkeiten bewusstwerden und eine Siegermentalität entwickeln. Nur durch diese Erfahrungen können wir einen echten Qualitätssprung erreichen“, schreibt der Präsident Stefano Podini in seiner Presseerklärung.

Weiter erklärt er: „Die Zusammenarbeit mit Bob Hanning hat bereits vor einigen Monaten begonnen, und die ersten Ergebnisse sind sichtbar, insbesondere durch die Einbindung einiger unserer Athleten in bedeutende internationale Teams. Dies ist ein entscheidender Schritt, der uns nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in Bezug auf Kommunikation, sportliche Planung und internationale Beziehungen voranbringen wird. Abschließend bekräftige ich unser Engagement, einen immer wettbewerbsfähigeren italienischen Handball aufzubauen, der unser Land weltweit mit Stolz repräsentieren kann. Wir sind bereit, diesen Weg mit Begeisterung und Entschlossenheit zu gehen, in dem Bewusstsein, dass die bevorstehende Arbeit anspruchsvoll, aber ebenso inspirierend sein wird.“

Seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Füchse Berlin wird Bob Hanning derweil auch in Zukunft mit demselben Engagement und derselben Wertigkeit sowie Wichtigkeit ausüben. Die neue Funktion als Nationaltrainer Italiens behindert seine Arbeit in Deutschland keineswegs, sondern kann sogar fruchtbar für den Verein und die Strukturen sein. Besonders ist zudem, dass Hanning zukünftig den neuen Rechtsaußen der Füchse Berlin, Leo Prantner, bei den Südeuropäern trainieren.

Bob Hanning: „Es war und ist mir immer eine Freude, mitzuhelfen, etwas Großes zu entwickeln. Das weiß jeder von mir und das war in all meinen Funktionen in den vergangenen Jahren der Fall. Jetzt stelle ich mich voller Freude und parallel zu meiner Aufgabe in Deutschland dem neuen Abenteuer Italien.“




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