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20.02.2025|Vorbericht|pst

Gute Erinnerung bei der Reise nach Polen

Im Hinspiel gegen Orlen Wisla Plock haben die Füchse Berlin einen Last-Minute-Sieg gefeiert und damit erstmals seit der Rückkehr in die Königsklasse zuhause in der Machineseeker EHF Champions League gewonnen. Nun wartet in Polen eine wahre Aufgabe auf sie.

Nach dem Hinspiel gegen Plock war im Fuchsbau kaum ein Halten mehr.
© Bildnachweis: Hasper

Als sich die Jubeltraube über dem Siegtorschützen Jerry Tollbring bildete, war kein Halten mehr. Emotionen pur im Oktober des vergangenen Jahres, als die Füchse Berlin mit 25:24 in letzter Sekunde gegen Orlen Wisla Plock ihren ersten Heimsieg in der Machineseeker EHF Champions League feierten. An diesem Donnerstagabend, 20. Februar, kommt es zum Rückspiel. Anwurf am 12. Spieltag ist um 18.45 Uhr in der Orlen Arena, DAZN und DYN übertragen die Partie live im Stream.

Mit dem Heimsieg gegen Fredericia vergangene Woche hat der deutsche Vizemeister die Playoff-Runde sicher gemacht, schielt aber noch auf die ersten beiden Plätze der Gruppe A, welche direkt für das Viertelfinale qualifizieren. Ein Punkt Rückstand ist es auf den Tabellenzweiten Sporting CP, während die Füchse Berlin am vergangenen Spieltag Paris Saint-Germain in der Tabelle überholt haben. Dies war gelungen, weil die Franzosen ihre Partie verloren hatten – und zwar gegen Orlen Wisla Plock, den kommenden Gegner der Berliner. Der polnische Meister und auch aktuelle Tabellenführer gewann unter dem Eiffelturm überraschend mit 31:28. Umso mehr sind die Mannen von Trainer Jaron Siewert gewarnt.

Tabellarisch kämpft Plock um die K.o.-Runde, ist mit sechs Zählern Sechster, punktgleich mit dem Siebten Pelister. Auf Platz fünf (Bukarest) sind es bereits vier Punkte Rückstand. Bester Werfer der Polen im laufenden Wettbewerb ist der slowenische Mittelmann Miha Zarabec, der 47 Tore erzielte. Fast 30-mal häufiger war Berlins Bester erfolgreich: Mathias Gidsel ist Zweiter in der Gesamtrangliste, weil er 76-mal ins Schwarze traf. 370 Tore der Füchse Berlin stellen derweil den Bestwert beider Gruppen der Machineseeker EHF Champions League.

Trainer Jaron Siewert: „Es ist für uns ein wichtiges Spiel mit Blick auf Platz eins und zwei. Dadurch, dass sich die Tür nach der Niederlage von Paris letzte Woche ein Ticken mehr aufgemacht hat. Leider war die Niederlage gegen Plock, also sollten wir nicht nur gewarnt sein, sondern wir wissen um die Qualität der Polen – besonders zuhause. Uns erwartet eine hitzige Atmosphäre und enthusiastische Fans. Das haben wir sogar unter Corona-Restriktionen erlebt. Sie spielen eine physisch robuste Abwehr und vorne eher spanisch angehaucht mit Zwei-gegen-Zwei-Kooperationen und einem eher kleineren Rückraum. Im Eins-gegen-Eins geht es darum, die Zweikämpfe gut anzunehmen und Helferpositionen konsequent auszuführen.“

Spieler Nils Lichtlein: „Wir erwarten einen harten Kampf, wie schon im Hinspiel, das wir knapp gewinnen konnten. Dementsprechend werden wir auch in Plock alles daransetzen, dass wir auch bei der hitzigen Atmosphäre bestehen. Durch ihre robuste Abwehr wird es ein hartes Spiel. Trotzdem freuen uns wir uns darauf und wollen unsere Ausgangslage verbessern, um unsere Chance für die direkte Viertelfinal-Qualifikation aufrecht zu erhalten.“




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