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07.05.2025|Information|pst

Chrintz erleidet dritten Kreuzbandriss

Der schwedische Rechtsaußen der Füchse Berlin konnte in dieser Saison noch keinen Fuß auf die Handballplatte setzen, und muss weiterhin verletzungsbedingt aussetzen. Valter Chrintz hat sich im Rehaprozess in Schweden erneut das Kreuzband gerissen und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen.

Valter Chrintz stand bislang 74-mal im HBL-Kader der Füchse Berlin.
© Bildnachweis: Lächler

Im September 2020 kam Valter Chrintz vom schwedischen Club IFK Kristianstad zu den Füchsen Berlin. Als Youngster trat er die Nachfolge seines Landsmanns Mattias Zachrisson an. Doch bereits im November 2022 holte ihn das Verletzungspech ein, er zog sich den ersten Kreuzbandriss zu. Nach monatelanger Zwangspause lief er in der Vorsaison dann für den Kooperationspartner 1. VfL Potsdam in der zweiten Liga auf. Doch nach fünf Spielen musste er sich nach der Partie gegen die HSG Nordhorn-Lingen wieder in den Krankenstand begeben, der zweite Kreuzbandriss.

In der aktuellen Spielzeit kam der 25 Jahre alte Rechtsaußen infolgedessen noch nicht zum Einsatz, und es wird auch vorerst keiner geschehen. Während er in seiner Heimat die Reha bestritt, hat er sich im Zuge dessen erneut das Kreuzband gerissen, zum dritten Mal im rechten Knie. Demnach wird Chrintz in seinem Aufbauprozess nach hinten geworfen und muss weiterhin von der Tribüne aus zuschauen. Die nun folgende Reha absolviert er in Berlin, während noch eine Operation aussteht. Der Schwede stand 74-mal im HBL-Kader der Füchse und gehörte 2023 zum Team, das die EHF European League gewann. 35-mal lief er darüber hinaus für die Nationalmannschaft Schwedens auf und wurde 2022 Europameister, gemeinsam mit dem heutigen Füchse-Kapitän Max Darj.

Valter Chrintz: „Es war eine schwere Zeit, seitdem ich die Nachricht erhalten habe. Aber ich habe das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich gebe nicht auf, ich werde es versuchen, so stark und gesund wie nur möglich zurückzukommen. Das Ziel ist, wieder Handball zu spielen. Dafür bin ich motiviert und gebe alles.“

Vorstand Sport Stefan Kretzschmar: „Es tut mir unfassbar leid, was Valter passiert ist. Wir drücken ihm die Daumen für die folgende Reha. Er soll sich dabei Zeit nehmen, um den Prozess zu gestalten. Natürlich drücken wir Valter aus Füchse-Sicht alle Daumen.“




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