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17.05.2025|Nationalmannschaft|pst

Von Nervosität, Vorfreude und Bestätigung

Matthes Langhoff wurde aufgrund toller Leistungen im Füchse-Trikot zum vergangenen Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft eingeladen. Dort hat er gegen die Türkei sein Debüt gegeben und direkt getroffen. Er spricht über seine Erlebnisse und die Wertschätzung, die er erfährt.

Gegen Eisenach wusste Matthes Langhoff nach seinem ersten A-Nationalmannschafts-Lehrgang direkt mit vier Toren zu überzeugen.
© Bildnachweis: Köppen

Beim Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft konnte Matthes Langhoff einiges lernen. Der Rückraum-Linke der Füchse Berlin hat in dieser Saison eine stetige Entwicklung genommen und wurde mit der Berufung in das A-Team von Bundestrainer Alfred Gislason belohnt. Dort war er gemeinsam mit seinen Mitspielern Nils Lichtlein und Tim Freihöfer, mit denen er 2023 auch U21-Weltmeister wurde. Nachdem er am Donnerstag im HBL-Heimspiel gegen den ThSV Eisenach erneut eine gute Leistung zeigte, erzählt Langhoff im Interview von seinen Erfahrungen beim DHB-Team, einer gesunden Nervosität und die Wertschätzung, die er erfährt.

Matthes, wie hat es sich angefühlt, als du die Platte erstmals betreten hast?
Es war natürlich eine gewisse Nervosität dabei, aber ich glaube, das ist normal und auch ein Stückweit gesund. Ich hatte große Vorfreude, die sich erst gelegt hatte, als ich schon ein paar Minuten auf der Platte stand. Es war super, dann auch noch gleich das erste Tor zu werfen. Das ist natürlich auch nicht ganz so einfach, wenn man größtenteils nur in der Abwehr eingesetzt wird. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich da in der zweiten Welle mitgegangen bin und so durchbrechen konnte.

Was für eine Wertschätzung empfindest du für die Nominierung?
So etwas ist einfach schwer in Worte zu fassen. Für mich war es einfach ein überwältigendes Gefühl. Ich glaube, es war Wertschätzung auf der einen Seite, auf der anderen aber auch die Bestätigung für eine gute Leistung die ganze Saison über. Das hat mich dementsprechend bestätigt in dem, was ich bei den Füchsen aktuell mache, und dass ich da auf dem richtigen Weg bin.

Wie wurdest du beim DHB-Team aufgenommen und wie hast du die Tage erlebt?
Vom DHB-Team wurde ich super aufgenommen, ich konnte mich dank der Offenheit der Mitspieler schnell einfügen. Die ganze Woche hat sehr viel Spaß gemacht. Es war relativ ruhig. Dadurch, dass wir nicht so viel Zeit hatten, uns auf die Spiele vorzubereiten, waren die Einheiten entsprechend nicht so intensiv. Deshalb hatte man aber viel Zeit, sich untereinander noch einmal besser kennenzulernen. Wir hatten einfach eine schöne Zeit zusammen und mit der EM-Qualifikation schlussendlich auch ein gutes Ergebnis.




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