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04.06.2025|Vorbericht|sh

Letztes Heimspiel gegen formstarkes Gummersbach

Mit Bravour haben die Füchse Berlin gegen den TVB Stuttgart bestanden und somit weitere wichtige Punkte im Titelkampf gesammelt. Um die Tabellenführung in der DAIKIN Handball-Bundesliga weiter aus eigener Kraft zu verteidigen, gilt es, auch am Donnerstag, 5. Juni, im Fuchsbau gegen den VfL Gummersbach die Siegesserie fortzusetzen. Für das letzte Heimspiel der Saison sind hier noch Restkarten erhältlich. DYN, WELT TV sowie BILD.de zeigen die Partie im Livestream.

Fabian Wiede möchte mit seinen Füchsen Berlin auch im letzten Heimspiel der Saison siegreich von der Platte gehen.
© Bildnachweis: Köppen

In der Porsche Arena standen am vergangenen Sonntag die Hauptstädter zu Beginn der Partie vor Problemen. Doch nach einer offensiven sowie defensiven Leistungssteigerung erspielte sich die Mannschaft von Jaron Siewert noch vor dem Seitenwechsel einen souveränen Vorsprung. Zumindest in der ersten Hälfte war den Stuttgartern der Kampf um den Klassenerhalt durch viel Einsatz anzumerken. Zum 33. Spieltag empfangen die Berliner am Donnerstag, 5. Juni, den VfL Gummersbach ab 19 Uhr in der Max-Schmeling-Halle. Die Oberberger haben als Tabellensiebte weder eine Chance auf einen der europäischen Plätze, noch sind sie in Gefahr, abzusteigen. Dennoch scheint der VfL motiviert zu sein, alles zu geben, um den bestmöglichen Erfolg aus den letzten Spielen zu schlagen.

Mit drei Siegen aus den vergangenen drei Spielen zeigt sich der zwölfmalige Deutsche Meister in aufstrebender Form. Das liegt aber nicht nur an Kapitän Julian Köster. Der Ex-Jungfuchs Miro Schluroff ist mit seinen 164 Toren bester Schütze auf Seiten des VfL und durch die nächste überragende Leistung gegen Leipzig auf Platz neun der Torjägerliste geklettert. Die beste Wurfquote hat mit Milos Vujovic ebenfalls ein Ex-Fuchs inne. Mit erfolgreichen Torjägern kennen sich die Berliner derweil auch bestens aus. Mit dem Welthandballer Mathias Gidsel (2., 254 Tore) sowie dem auf Linksaußen agierenden Tim Freihöfer (6., 197 Tore) sind gleich zwei Spieler der Füchse unter den besten zehn Schützen.

Ähnlich wie beim Tabellenführer haben die Gummersbacher neben guten Offensivspielern mit Dominik Kuzmanovic ebenfalls einen verlässlichen Rückhalt im Tor. Der Kroate (30,85 Prozent) sowie Dejan Milosavljev (30,3 Prozent) haben beide eine ähnliche Quote an gehaltenen Würfen und haben ihren Teams in der DAIKIN Handball-Bundesliga den einen oder anderen Punkt gesichert. Schon im Hinspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag ließen Kuzmanovic (elf Paraden) und sein serbischer Gegenüber (zwölf Paraden) die Offensivakteure immer wieder verzweifeln. Die Partie fand jedoch nicht in der Schwalbe-Arena in Gummersbach statt, sondern in der Lanxess Arena in Köln. Dort hatten die Füchse bis in die Schlussphase hinein die Nase ein Stück weiter vorn, am Ende zogen sie vor 19 000 Zuschauern das Tempo jedoch deutlich an und nahmen durch den 29:22-Endstand zwei Punkte mit zurück in die Hauptstadt.

Trainer Jaron Siewert: „Mit Gummersbach erwartet uns eine Mannschaft, die zum Saisonendspurt zu beeindruckender Leistungsstärke gefunden hat. Mit Miro Schluroff haben sie einen Altbekannten aus Berlin in den eigenen Reihen, der in den letzten sechs Monaten eine beeindruckende Leistungsexplosion hingelegt hat. Der VfL ist eine Mannschaft, die aus einem variablen Abwehrspiel viel Tempo nach vorne macht und eher rückraumlastiger ist. Gummersbach hat nichts zu verlieren, will aber sicherlich einen starken Auftritt hinlegen. Für uns geht es darum, auch gegen den VfL unsere Spielphilosophie durchzusetzen. Im Angriff müssen wir in unseren Spielfluss kommen. Außerdem wollen wir aus einer guten Abwehr ins Tempospiel kommen. Wir müssen die zentralen Spieler des VfL unter Kontrolle bekommen und sie nicht in diesen Flow kommen lassen, in dem sie aus dem Rückraum alles treffen und daraus viele Varianten spielen können. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Atmosphäre, die wir zu Hause haben, alles reinhauen werden, um die zwei Punkte hier zu behalten und um im letzten Spiel hier ein Finale zu haben.“

Vorstand Sport Stefan Kretzschmar: „Es geht um das Kanalisieren von Emotionen, was am Donnerstag sicher noch einmal anders ist als in allen bisherigen Bundesligaspielen. Darin liegt allerdings auch eine gewisse Gefahr. Es werden Spieler verabschiedet, unter anderem auch Paul Drux. Es wird schon etwas Besonderes in der Luft liegen an diesem letzten Heimspiel. Diese Emotionen zu kanalisieren und den Fokus auf dem Spiel zu halten, ist unsere Aufgabe in den nächsten Tagen. Alles andere können wir nicht beeinflussen. Es ist eine sehr emotionale Woche für uns, die mit viel Aufmerksamkeit verbunden ist. Das finden wir natürlich auch gut. Aber es geht darum, uns als Mannschaft zu beruhigen.“

Wer die Füchse Berlin in der Vergangenheit intensiv verfolgt hat, wird auch auf die inklusive Leistung der Audiodeskription gestoßen sein. Diese gab es zuletzt in der Bundesliga, künftig wird es sie auch bei allen Heimspielen der Machineseeker EHF Champions League geben. In der Zusammenarbeit mit der DKB wird es hier Livestreams geben.




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