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21.10.2025|Information|Initiative Berliner Proficlubs

Berliner Proficlubs unterstützen Olympiabewerbung: Strukturelle Förderung des Breitensports als Bedingung

Die sechs großen Berliner Proficlubs 1. FC Union, Hertha BSC, Eisbären, ALBA, Füchse und BR Volleys unterstützen das Bestreben des Berliner Senats, sich für die Austragung von Olympischen und Paralympischen Spielen zu bewerben. Sportliche Großereignisse wie die Spiele der Fußball EM 2024 und der WM 2006 oder die Special Olympics World Games 2023 sind in Berlin stets auf große Resonanz gestoßen und haben viele Menschen begeistert. Die positiven Auswirkungen auf Tourismus, Wirtschaft und Gastronomie sind messbar und nachgewiesen.

Zwei, die bereits bei Olympischen Spielen dabei waren: Lasse Andersson für Dänemark und Fabian Wiede für Deutschland.
© Bildnachweis: Köppen

Die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele kann darüber hinaus ein Motor für die nachhaltige Förderung von bezahlbarem Wohnen, zur Sanierung und zum Ausbau wichtiger Infrastrukturen wie dem öffentlichen Nahverkehr sowie zur Errichtung dringend benötigter Sportanlagen sein. Auf diese Weise birgt die Olympia-Bewerbung die Chance, der Stadt einen spürbaren Schub zu geben – nicht nur in Fragen der Infrastruktur, sondern auch im Zusammenleben und der Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft.

„Mit einer Olympia-Bewerbung bietet sich die große Chance, die mannigfaltigen Herausforderungen unserer Stadt aktiv, koordiniert und mit einem klaren Zeitfenster anzugehen. Paris hat eindrucksvoll gezeigt, wie Olympia als Hebel für nachhaltige Entwicklung einer Millionenmetropole genutzt werden kann“, erklärt Kaweh Niroomand, Sprecher der Initiative Berliner Proficlubs und Olympia-Beauftragter Berlins. „Für eine erfolgreiche Olympia-Bewerbung gilt es zunächst, die Menschen zu überzeugen, indem wir den großen Nutzen für die Stadt herausarbeiten und sichtbar machen. In diesem Sinne unterstützen wir die Volksinitiative ‚Die Spiele für Berlin‘ des Landessportbundes Berlin.“

Die letzten großen öffentlichen Investitionen in neue Sportanlagen rühren aus der Bewerbung für Olympia 2000, als die Max Schmeling-Halle, das Velodrom und die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark entstanden sind. Daran gilt es anzuknüpfen und die Berliner Sportinfrastruktur – für Schulen und Vereine, für Breiten- und Spitzensport – dem riesigen Bedarf entsprechend zu ertüchtigen und zu entwickeln.

Die Proficlubs knüpfen ihr Engagement daher an die Bedingung, dass von einer Olympia-Bewerbung vor allem der Breitensport in Berlin strukturell und nachhaltig profitiert. Eine Olympia-Bewerbung muss einen klaren und erkennbaren Mehrwert für den Breitensport und damit für alle Menschen in der Stadt leisten.

Die Forderungen der Berliner Proficlubs im Einzelnen:

  • Auflegung eines Breitensport-Fonds zur Sicherstellung moderner, attraktiver, wohnortnaher und preisgünstiger Sportstätten und -angebote für alle
  • Investitionsprogramm für die Sanierung und den Neubau von Sportstätten
  • Programm zur Förderung des Sports für alle gesellschaftlichen Gruppen
  • Stärkung des Sportangebots an Schulen und Bildungsinstitutionen
  • Programm zur Akquirierung, Qualifizierung und Professionalisierung von Jugendtrainerinnen und –trainern
Neben Berlin haben sich München, Hamburg und die Rhein/Ruhr-Region um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele beworben. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will im September 2026 entscheiden, mit welchem Bewerber er ins Rennen geht.




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