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25.10.2025|Information|pst

Fabian Wiede erleidet Kreuzbandriss

Der Rückraumspieler der Füchse Berlin hat sich beim Spiel in Veszprém schwer am rechten Knie verletzt und wird den Rest dieser Saison ausfallen. Der Deutsche Meister wünscht seinem langjährigen Akteur und ehemaligen Jungfuchs eine gute Genesung.

Fabian Wiede hat sich beim CL-Auswärtsspiel in Veszprém schwer am rechten Knie verletzt und fällt für den Rest der Saison aus.
© Bildnachweis: Roland Peka

Was bereits befürchtet wurde, ist nun klare Gewissheit: Fabian Wiede hat sich das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Es waren gerade gut zehn Minuten gespielt in der Begegnung des 6. Spieltags der Machineseeker EHF Champions League bei One Veszprrém HC am vergangenen Donnerstag, als der Dienstälteste der Füchse Berlin nach einem Luftzweikampf ungünstig auf dem Boden aufkam. Sofort blieb Wiede mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und hielt sich das rechte Knie. Auf einer Trage liegend und mit der betroffenen Stelle gestützt wurde der 91-malige Nationalspieler auf einer Trage in die Kabine gebracht.

Am gestrigen Freitag flog Wiede mit der Mannschaft aus Ungarn zurück in die deutsche Hauptstadt zurück, wo direkt eine MRT-Untersuchung anstand. Jene ergab den Kreuzbandriss. Somit wird er dem Team von Trainer Nicolej Krickau mehrere Monate fehlen, sodass ein Einsatz in der aktuellen Saison nicht mehr möglich sein wird. Die Füchse unterstützen den Rückraumspieler, der seit der Jugend im Verein ist, im Rehaprozess. In seiner langen Verletzungsakte ist es der erste Kreuzbandriss für Fabian Wiede.

Geschäftsführer Bob Hanning: „Fabi war aktuell unverzichtbarer und wichtiger denn je für das Team. Über die Bedeutung des Spielers gibt es keine zwei Meinungen. Nicht nur sportlich ist es ein herber Verlust, es tut mir auch auf persönlicher und menschlicher Ebene leid für Fabi. Das ist ein schwerer Schlag, weil er auf und neben der Platte eine Identifikationsfigur der Füchse Berlin ist. Wir wünschen Fabi alle Gute in der Reha und unterstützen ihn dabei.“

Trainer und Sportchef Nicolej Krickau: „Es tut furchtbar weh – zum einen als Teamkollege von Fabi, weil wir wissen, wie sehr er in der Vergangenheit mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Wir denken in dieser schweren Zeit an ihn. Gleichzeitig ist es auch für die Mannschaft ein großer Verlust, denn Fabi bietet uns in vielen Phasen des Spiels eine enorme Qualität. Wir werden nun die nächste Zeit nutzen, um zu überlegen, wie wir die Dinge neu zusammensetzen, wenn wir nicht auf Fabis Fähigkeiten zurückgreifen können.“

Fabian Wiede: „Die Verletzung tut sehr weh! Ich bin momentan extrem geschockt und möchte einfach nur jedem für die Genesungswünsche danken. Das wird jetzt ein langer und harter Rehaweg. Aber auch zu wissen, dem Team nicht helfen zu können, fällt sehr schwer“




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