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06.11.2025|Spielbericht|pst

Plus 16, 19 Paraden und eine Runde weiter

Die Füchse Berlin haben den ThSV Eisenach im Achtelfinale des DHB-Pokals bezwungen und sind damit nur noch einen Schritt vom Lidl Final4 in Köln entfernt. Das 38:22 (22:12) war eine Machtdemonstration, bei der zum Ende hin auch einige Jungfüchse glänzen durften. Dejan Milosavljev erwischte derweil einen Sahnetag.

Dejan Milosavljev überragte mit 19 Paraden im Pokalspiel gegen Eisenach.
© Bildnachweis: Göres

Zeitweise standen mit Max Günther, Tim Schröder, Lauro Pichiri und Gabriel Kofler vier Jungfüchse gemeinsam auf der Platte. Sie machten ihre Sache gut, auf die Platte kamen sie aber auch, weil das Spiel schon früh entschieden war. Ein 6:0-Lauf zu Beginn der DHB-Pokalpartie ebnete den Weg für einen mehr als souveränen Heimsieg der Füchse Berlin in der von 3796 Zuschauern besuchten Max-Schmeling-Halle. An diesem Donnerstagabend hatte der Ligakonkurrent vom ThSV Eisenach keine Chance, der Deutsche Meister gewann die Achtelfinal-Begegnung mit 38:22 (22:12). Beste Werfer waren Tobias Grøndahl und Mathias Gidsel mit je sechs Toren.

In der vergangenen Saison waren die Berliner in dieser Spielrunde noch ausgeschieden, damals bei den Rhein-Neckar Löwen. Nun wartet im Viertelfinale der amtierende Pokalsieger THW Kiel auf. Am 17./18. Dezember wird es aber ein Heimspiel für die Füchse sein, das dritte in Folge in diesem Pokalwettbewerb. Dass es zu diesem Topspiel kommen wird, das in der DAIKIN HBL bereits am 15. November steigt (zum Ticketshop), ist vor allem Dejan Milosavljev zu verdanken. Der serbische Nationalkeeper in Diensten des Hauptstadt-Clubs wies am Ende des Spiels 19 Paraden auf und wurde zum Schrecken der Thüringer aus der Wartburgstadt.

Erst glänzte Tobias Grøndahl mit einem eigenen Treffer, dann servierte er sehenswert für Mathias Gidsel. Mit dem nächsten Treffer des Welthandballers aus Dänemark stand es nach knapp vier Minuten 3:0 für die Füchse, weil Dejan Milosavljev mehrmals gegnerischen Abschluss parierte und dem ThSV Eisenach – ohne den angeschlagenen Leihspieler Max Beneke – technische Fehler unterliefen, konnten die Gäste aus Thüringen erst in der 8. Minute ihr erstes Tor markieren. Da hatte der Deutsche Meister bereits sechsmal genetzt. Was eine starke Anfangsphase der Berliner in ihrer Heimspielstätte, der Max-Schmeling-Halle. Auch nach den ersten Gegentreffern kamen die Füchse nicht aus dem Rhythmus. Nachdem Gidsel einen Pass am Kreis erst nicht zu fassen bekam, konnte er den Ball doch noch unter Kontrolle bringen und in die Maschen befördern.

Tim Freihöfer einmal von Linksaußen und einmal vom Siebenmeterstrich, sowie der Mann auf der anderen Außenbahn, Hákun West av Teigum, sorgten für die nächsten Buden, sodass die Füchse nach einer Viertelstunde bereits komfortabel mit 13:5 führten. Auch Kapitän Max Darj ging mit einem Treffer voran, insgesamt blieb das Team von Trainer Nicolej Krickau fokussiert, Milosavljev glänzte weiter mit einigen Paraden. Die erste Zehn-Tore-Führung brachte Gidsel, 19:9 (24.). Bis zur Halbzeitsirene blieb der serbische Keeper zwischen den Füchse-Pfosten derweil der Alptraum der Eisenacher, und so ging es mit einem 22:12 für die Berliner Gastgeber in die Kabine. Auch weil zum Ende von Durchgang eins Mijajlo Marsenić und Matthes Langhoff erfolgreich waren.

Ersterer, der serbische Kreisläufer, markierte dann auch den ersten Treffer nach dem Seitenwechsel, av Teigum stellte schnell auf 24:12. Der Deutsche Meister machte weiter ernst und hatte auch den besseren Start in Durchgang zwei. Mit einem Doppelschlag auf flinken Beinen zeichnete sich Spielmacher Grøndahl erneut aus (40.). 15 Minuten vor dem Ende durfte dann Gabriel Kofler sein Profi-Debüt geben, wie sein Bruder Jonas vor knapp einem Monat. Lauro Pichiri, ein weiterer Jungfuchs, bekam ebenfalls erstmals in dieser Saison Profiminuten auf der Platte. Jugend forscht hieß es dann auch, als Tim Schröder und Max Günther auch eingewechselt wurden. Nach einem starken Block Schröders konterte Grøndahl stark.

Kofler krönte sein Debüt derweil mit seinen Treffern zum 32:17 und 33:17 (53.). Und hinten hielt Milosavljev weiter Ball um Ball. Auch Pichiri markierte ein Tor, und zwar eiskalt vom Siebenmeterstrich (54.). Die Jungspunde machten es dirigiert von Grøndahl und komplettiert durch Routinier Aitor Ariño in der Schlussphase stark, auch Schröder trug sich in die Torschützenliste ein. Am Ende war es ein 38:22. Direkt im Anschluss an die Partie gegen Eisenach wurde das Viertelfinale ausgelost. Am 17. oder 18. Dezember treffen die Füchse auf den THW Kiel. An diesem Sonntag, 9. November, sind die Berliner dann in der DAIKIN Handball-Bundesliga beim SC DHfK Leipzig gefordert. Anwurf ist um 18 Uhr, DYN überträgt live.

Trainer Nicolej Krickau: „Wir sind einfach nur zufrieden mit unserem Weiterkommen im Pokal. Ich war sehr zufrieden mit unserem Fokus, den wir von Anfang an hatten. Dejan Milosavljevs starker Auftritt hat dabei geholfen. Auch unsere Reaktion nach der HSV-Niederlage war gut. Unsere Arbeit seit gestern war stark.“

Füchse Berlin: Ludwig, Milosavljev (19 Paraden); Darj (1), Andersson (4), Ariño, Grøndahl (6), Gidsel (6), Freihöfer (4/2), Pichiri (3/1), Langhoff (3), av Teigum (4), Günther, Gabriel Kofler (2), Schröder (2), Marsenić (3).

ThSV Eisenach: Spikic (6 Paraden), Heinevetter; Joelsson (5/3), Reichmuth (2), Hangstein (4), Walz, Ende (1), Aellen (2), Meyer (1), Antonijevic (2), Seitz (4), Kurch, Büchner, Saul (1), Leu.




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