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09.04.2026|Vorbericht|pg

Teil eins der doppelten Lemgo-Erfahrung

An diesem Sonntag, 12. April, steht für die Füchse Berlin die nächste Auswärtsreise auf dem Programm. Ab 18 Uhr kommt es im Duell gegen den TBV Lemgo Lippe zum Abschluss des 28. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Dabei ist es das erste von zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen das Team aus NRW.

Nejc Cehte und die Füchse Berlin machen sich auf den Weg, in Lemgo die nächsten Auswärtspunkte einzufahren.
© Bildnachweis: Köppen

Ein Spiel, welches Spannung verspricht – am 28. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gastieren die Füchse Berlin an diesem Sonntag, 12. April, um 18 Uhr beim TBV Lemgo Lippe. Übertragen wird die Begegnung live beim Streamingdienst DYN. Nach Nordrhein-Westfalen reisen die Hauptstädter mit einer offenen Rechnung. Das Hinspiel ging Ende November mit 33:34 verloren. Die Gäste entführten die zwei Punkte aus dem heimischen Fuchsbau und nahmen sie mit in ihre Heimat. Aus der Sicht von Trainer Nicolej Krickau soll das Endergebnis im Rückspiel zugunsten seiner Mannschaft ausfallen.

Doch wird dies keineswegs eine einfache Aufgabe. Das Team des langjährigen Chefcoaches Florian Kehrmann befindet sich in der Tabelle derzeit auf dem sechsten Rang. Jedoch konnten die Männer aus dem Kreis Lippe aus den vergangenen fünf Spielen lediglich einen Sieg einfahren. Trotzdem stellt der TBV häufig seine Qualitäten unter Beweis – unter anderem dank Niels Versteijnen, der mit 162 Treffern der beste Werfer seiner Mannschaft ist. Auch Torhüter Constantin Möstl ist mit bisher 215 Paraden in der laufenden HBL-Saison ein regelmäßiger Erfolgsgarant. Zuletzt setzte es jedoch eine knappe 26:27-Niederlage gegen die MT Melsungen.

Auf Seiten der Füchse überragt weiterhin Mathias Gidsel. Der dreimalige Welthandballer führt in der DAIKIN Handball-Bundesliga die Torschützenliste an. Bei einer Wurfquote von rund 75 Prozent netzte der Däne den Ball bereits 244-mal ins gegnerische Gehäuse ein. Auch auf der Torwartposition zeigten sich sowohl Dejan Milosavljev als auch Lasse Ludwig zuletzt in herausragender Form. Letzterer parierte im vergangenen Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig 19 Bälle, nach dem Ertönen der Schlusssirene sorgte dies für eine 42-pronzentige Paradenquote. Durch den Heimsieg belegen die Hauptstädter weiterhin Platz drei in der HBL.

Zusätzlich wird es in der Phoenix Contact Arena zum Wiedersehen eines früheren Wegbegleiters des Hauptstadt-Clubs kommen, der gleichzeitig in der kommenden Spielzeit erneut das Trikot der Füchse tragen wird. Die Rede ist von Frederik Simak. Der Spieler auf Rückraum Links war bereits von 2016 bis 2020 beim aktuellen Deutschen Meister aktiv und feierte dort im März 2017 sein Debüt als Profi. Nach etwas weniger als sechs Jahren nimmt er im Sommer Abschied aus Lemgo und wechselt zurück nach Berlin. Bevor das der Fall ist, kommt es nun zunächst zum Duell in der HBL. Wie es der Zufall möchte, wird es am nächsten Samstag, 18. April, um 15.45 Uhr direkt zum zweiten Aufeinandertreffen in Folge kommen. Im Lidl Final4 des DHB-Pokals duellieren sich beide Vereine im Halbfinale.

Trainer Nicolej Krickau: „Im Hinspiel haben wir gegen Lemgo in vielen Bereichen keine gute Leistung gezeigt. Für uns war es ein Wendepunkt, was das Verteidigen von vier Rückraumspielern betrifft. Das Spiel hat dafür gesorgt, dass wir unser gesamtes System im Verteidigen gegen vier Rückraumspielern überarbeitet haben. Wir freuen uns, dass wir jetzt eine neue Möglichkeit bekommen, um zu zeigen, wie wir uns weiterentwickelt haben. Wir haben das Gefühl, dass wir uns mittlerweile in einer besseren Verfassung als damals befinden. Lemgo spielt gerne sehr geduldig. Entscheidend wird sein, dass wenn sie unser Tempospiel unterbinden, wir sowohl im Positionsangriff als auch in der Positionsabwehr stabil stehen.“




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