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28.05.2026|Vorbericht|pg

"Hexenkessel" in Eisenach als Auswärtshürde

Nachdem für die Füchse Berlin in der vergangenen Woche das erste Remis der Saison in der DAIKIN Handball-Bundesliga zu Buche stand, soll nun wieder ein Sieg her. Dabei bekommen es die Hauptstädter im Nachholspiel des 30. Spieltags mit dem ThSV Eisenach zu tun. Für beide Mannschaften ist es bereits das dritte Aufeinandertreffen in der laufenden Spielzeit.

In Eisenach geht auch Hákun West av Teigum mit den Füchsen wieder auf Torejagd.
© Bildnachweis: Köppen

Drei Saisonspiele sind in der DAIKIN Handball-Bundesliga für die Füchse Berlin noch zu absolvieren. Ehe es zu den Duellen mit der MT Melsungen und der SG Flensburg-Handewitt kommt, steht zunächst die Auswärtsreise zum ThSV Eisenach an. Am Freitag, 29. Mai, gastiert dort das Team von Cheftrainer Nicolej Krickau um 20 Uhr in der Werner-Assmann Halle. Übertragen wird die Begegnung live bei DYN. Aus der bisherigen Spielzeit kennen sich beide Vereine bereits bestens. Auf dem Weg zum DHB-Pokalsieg mussten die Hauptstädter auch die Hürde namens Eisenach meistern. Anfang November vergangenen Jahres sorgte ein sehr überzeugendes 38:22 im Fuchsbau für das Weiterkommen in das Viertelfinale. Dejan Milosavljev erwischte damals einen herausragenden Arbeitstag. Der Serbe parierte 19 gegnerische Würfe, was eine 48-prozentige Quote an gehaltenen Bällen bedeutete.

Auch das Hinspiel in der DAIKIN HBL beendeten die Berliner erfolgreich. In der Max-Schmeling-Halle war es am 6. Spieltag ein 35:23, welches nach dem Ertönen der Schlusssirene auf der Anzeigetafel zu erkennen war. Einmal mehr krönte sich Mathias Gidsel mit sieben Toren zum besten Werfer der Partie. Im Heimspiel vor einer Woche gegen die TSV Hannover-Burgdorf knackte der dreifache Welthandballer seinen persönlichen Feldtore-Rekord. Aktuell steht der Däne bei 278 Treffern aus dem Spiel heraus – so viele Feldtore wie kein Athlet jemals vor ihm erzielte. Nicht nur Gidsel präsentierte sich in glänzender Verfassung, sondern ebenfalls Lasse Ludwig. Der ehemalige Jungfuchs und heutige Nationalspieler hatte mit 17 Paraden einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich der Hauptstadt-Club zumindest einen Zähler bei der 30:30-Punkteteilung gegen die Recken sichern konnte.

Wenn der Tabellenzweite auf den 13. des Klassements trifft, kommt es außerdem zum Wiedersehen mit einigen altbekannten Gesichtern. Darunter befindet sich Max Beneke. Aktuell von den Füchsen noch an die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze ausgeliehen, zieht es den ehemaligen Nachwuchsakteur sowie Profi der Berliner im Sommer zu FRISCH AUF! Göppingen. Ähnlich wie Torhüter Silvio Heinevetter, der ebenfalls das Trikot des ThSV trägt, musste Beneke die abgelaufenen Partien jedoch zuletzt aufgrund einer Verletzung von der Tribüne aus verfolgen. Fit hingegen präsentierte sich Moritz Ende. Sowohl für die Füchse als auch für den Kooperationspartner 1. VfL Potsdam konnte der Rechtsaußen bereits auf Torejagd gehen. Zwar verlor sein Club am Freitag vor rund einer Woche mit 34:38 gegen den TBV Lemgo Lippe, trotzdem konnte Ende drei Tore beisteuern. Als die Berliner das vergangene Mal in der Wartburgstadt zu Gast waren, fuhren die Hauptstädter mit einem 41:35-Auswärtserfolg nach Hause. Ein gutes Omen für das Team von Coach Krickau.

Trainer Nicolej Krickau: „In Eisenach erwartet uns ein Hexenkessel, in dem es gilt, die Stimmung anzunehmen, aber auch zu genießen. Es ist eine Mannschaft, die taktisch mit einer großen Variabilität auftritt. Auch ihre Abwehr ist sehr flexibel. Trotzdem legen wir zuerst einmal den vollen Fokus darauf, unsere eigene Leistung zu verbessern. Deswegen hat es diese Woche gut gepasst, dass wir im Vergleich zur letzten Woche ein paar mehr Trainingsmöglichkeiten hatten.“




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