Bei der Club-Weltmeisterschaft werden die Füchse Berlin, die den Wettbewerb 2015 und 2016 gewannen, es in diesem Jahr definitiv mit den ägyptischen Gastgebern Al Ahly und dem Burgan SC aus Kuwait zu tun bekommen. Außerdem rutschen entweder die Ungarn aus Veszprém oder die Australier der Sydney Uni in Gruppe B, nachdem sich beide in einer Vorquali gegenüberstehen. Die Auslosung für die 19. Ausgabe der IHF Club-Weltmeisterschaft der Männer hat am heutigen Mittwoch, 22. Juli in der IHF-Zentrale in Basel stattgefunden und ebnet den Weg für einen Wettbewerb, der ein neues Format mit zehn Mannschaften einführt.
Geschäftsführer Bob Hanning: „Bei diesem Wettbewerb dabei sein zu dürfen, ist immer etwas ganz Besonderes. Sich nicht nur gegen europäische, sondern auch gegen Teams aus der ganzen Welt auseinanderzusetzen, hat einen tollen Reiz. Es ist immer eine nette Atmosphäre unter den Vereinen. Kairo ist immer eine Reise wert, von daher freuen wir uns, wieder dabei sein zu dürfen.“
Die Ausgabe 2026 markiert eine bedeutende strukturelle Veränderung: Das Teilnehmerfeld wird auf zehn Mannschaften erweitert, was einer Steigerung um ein Team gegenüber den beiden vorangegangenen Ausgaben entspricht. Sechs Mannschaften werden direkt in die Gruppenphase gesetzt – darunter auch die Füchse Berlin – während vier Mannschaften vor Beginn des eigentlichen Wettbewerbs eine Vorqualifikationsrunde bestreiten.
Nach Abschluss der Gruppenphase geht der Wettbewerb in eine K.o.-Phase um die Plätze 1 bis 8 über: Die Gruppensieger spielen um den Titel, die Zweitplatzierten bestreiten das Spiel um die Bronzemedaille, die Drittplatzierten kämpfen um die Plätze 5 und 6 und die Viertplatzierten schließen die Platzierungsspiele um die Plätze 7 und 8 ab. Das Turnier findet vom 24. September bis zum 1. Oktober 2026 in der Neuen Hauptstadt in Ägypten statt.
Barcelona reist als amtierender Meister und sechsmaliger Gewinner – der erfolgreichste Verein in der Geschichte des Wettbewerbs – nach Ägypten und nimmt insgesamt zum zwölften Mal teil. Zu den gesetzten Mannschaften gesellen sich die Füchse Berlin, die sich als europäischer Vertreter qualifiziert haben, nachdem sie in der Machineseeker EHF Champions League den zweiten Platz belegten, und die zum ersten Mal seit 2023 wieder am Wettbewerb teilnehmen.
Gastgeber Al Ahly wird zum dritten Mal in Folge vor heimischem Publikum spielen – insgesamt ist es die siebte Teilnahme an dem Wettbewerb –, und strebt nach dem dritten Platz vor zwei Auflagen erneut einen Medaillengewinn an. Der ebenfalls ägyptische Verein Zamalek SC, der über eine Wildcard ins Turnier kommt, wird ebenfalls zum siebten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs dabei sein.
Der zweimalige Finalist Veszprém HC, der 2024 den Titel gewann und 2025 nach einer Niederlage im Finale gegen Barcelona in der Verlängerung Vizemeister wurde, nimmt über eine Wildcard teil. Außerdem wird Montada der erste marokkanische Verein sein, der seit dem Debüt des KAC Marrakesch im Jahr 1997 an dem Wettbewerb teilnimmt, während der kuwaitische Burgan SC nach dem Gewinn seines kontinentalen Qualifikationsturniers als Neuling antritt. Sydney Uni wird zum 13. Mal am Wettbewerb teilnehmen – ein Wettbewerbsrekord –, während der Vertreter Nordamerikas und der Karibik mit dem Los Angeles Handball Club sein Debüt gibt.