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05.09.2026|Vorbericht|pg

Zweite Auswärtsreise der Woche führt nach Stuttgart

Eine Reise quer durch Deutschland erleben in dieser Woche die Profis der Füchse Berlin. Nach der Niederlage im umkämpften Duell gegen den SC Magdeburg am vergangenen Donnerstag wollen die Bundeshauptstädter nun zurück in die Erfolgsspur finden. Damit das gelingt, muss am Sonntag, 6. September, ab 16.30 Uhr die Auswärtshürde beim TVB Stuttgart gemeistert werden.

Gemeinsam wollen Leo Prantner und Tim Freihöfer zwei Punkte mit nach Hause bringen.
© Bildnachweis: Köppen

Den vollgepackten Handballkalender bekommen die Akteure der Füchse Berlin in dieser Woche das erste Mal zu spüren. Das zweite Spiel in der Opel Handball-Bundesliga binnen drei Tagen wartet auf das Team von Trainer Nicolej Krickau. Dabei steht ihnen am Sonntag, 6. September, der TVB Stuttgart gegenüber. Ab 16.30 Uhr möchten die Männer des amtierenden Deutschen Pokalsiegers zeigen, dass sie die Niederlage vom Donnerstag gegen den SC Magdeburg verdaut haben. Ein intensives Aufeinandertreffen endete mit einem 32:36 (14:13) zugunsten der Gastgeber. Trotzdem brachte den Berlinern besonders die Abwehrleistung im ersten Durchgang eine Menge Selbstbewusstsein ein.

Genau dieses positive Gefühl müssen die Jungs um Kapitän Max Darj mit in die kommende Begegnung nehmen, damit am Sonntagabend der Auswärtssieg Nummer eins zu Buche steht. Dabei werden den Füchsen einige interessante Namen gegenüberstehen. Darunter fällt Torben Matzken, der von 2016 bis 2019 die Berliner Talenteschmiede durchlief. Nach seinen Stationen als Jungfuchs schaffte der Spielmacher es auch in den Profikader der Füchse – erstmalig war dies der Fall im Aufeinandertreffen gegen den TVB Stuttgart, seinem heutigen Arbeitgeber. Nach nun zwei Spieltagen steht Matzken bei sieben Toren sowie sechs Assists. Neben ihm macht auch Simone Mengon auf sich aufmerksam. Der italienische Nationalspieler und damit auch Schützling von Italiens Nationaltrainer und Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning konnte die Kugel bisher achtmal ins gegnerische Gehäuse einnetzen. Sein Bruder Marco Mengon, vom Sommer 2025 bis zum Februar 2026 beim Kooperationsverein 1. VfL Potsdam aktiv, arbeitet derzeit an seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss.

Ebenfalls ein zu beachtender Name in der Mannschaft von Coach Misha Kaufmann: Kai Häfner. Der Europameister von 2016 war mit 255 Treffern in der abgelaufenen Spielzeit der zweitbeste Torschütze in der Opel HBL. Lediglich Mathias Gidsel konnte mit 317 Toren die Zahl des Stuttgarters überbieten. Dieser war es auch, der sich gegen Magdeburg als bester Schütze der Bundeshauptstädter präsentierte und siebenmal den Schlussmann überwinden konnte. Wie oft der dreimalige Welthandballer und seine Mitstreiter am Sonntag erfolgreich sein werden, wird für alle Füchse-Fans live bei Dyn und im Dyn Sport Mix zu sehen sein. Ein gutes Omen: Als der Hauptstadt-Club zuletzt am Neckar gastierte, war nach dem Ertönen der Schlusssirene ein 36:30 (17:15) auf der Anzeigetafel zu erkennen.

Trainer Nicolej Krickau: „Der TVB Stuttgart hat sich mittlerweile von und ganz dem Spielstil von Trainer Misha Kaufmann angepasst. Sie verfügen mit Torben Matzken oder Marco Mengon über gefährliche Spieler. Das Team verfügt über viel individuelle Qualität. Wir werden in der Defensive viel zu tun bekommen. Im Angriff wird mit Philipp Meyer und Samuel Röthlisberger ein guter Innenblock auf uns warten. Das wird eine schwierige Aufgabe. Ich kann mir gut vorstellen, dass Stuttgart in dieser Saison eine der Überraschungsmannschaften sein wird."




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