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14.09.2026|Vorbericht|pg

Die magischen Nächte sind zurück im Fuchsbau

Lange genug mussten alle Fans der Füchse Berlin auf den Neustart der EHF Champions League warten. Nachdem für den Hauptstadt-Club der Auftakt in die Spielzeit 2026/27 der Königsklasse gegen RK Partizan AdmiralBet geglückt war, wartet nun der erste Hochkaräter. In der heimischen Max-Schmeling-Halle gastiert am Mittwoch, 16. September, ab 20.45 Uhr der One Veszprém HC – beide Teams kennen sich bereits bestens aus der Vorsaison.

Auch am zweiten Spieltag möchte Neuzugang Aymeric Zaepfel mit den Füchsen Berlin als Sieger von der Platte gehen.
© Bildnachweis: Maja Nastić

Exakt 134 Tage ist es her, als sich die letzte magische Nacht im Fuchsbau ereignete. Es war einer der intensivsten Abende, den die Füchse Berlin in der Geschichte der EHF Champions League erlebten. Der damalige Kontrahent, One Veszprém HC, war im Zuge des Viertelfinal-Rückspiels der Königsklasse zu Gast in der Bundeshauptstadt. Nachdem das Team um Trainer Nicolej Krickau die damalige erste Begegnung in Ungarn mit 34:35 verlor, war klar, dass im zweiten Aufeinandertreffen ein Erfolg gelingen muss, damit das Ticket für das EHF FINAL4 in Köln gelöst werden kann. Aufgrund des 31:30 der Hausherren nach den zweiten 60 Minuten, stand es nach zusammengerechnet 120 Spielminuten 65:65. So trafen sich die Athleten zum Showdown von der Strafwurflinie. In einem an Dramatik nicht zu übertreffenden Siebenmeterwerfen versenkte Mathias Gidsel den entscheidenden Ball ins Tor und schickte den Deutschen Pokalsieger vor den eigenen Fans in die Runde der besten vier Mannschaften Europas.

Doch die Geschichte, die einem Krimi in keiner Art und Weise nachsteht, ist längst gelesen. An Spieltag Nummer zwei müssen sich die Füchse nun jedoch erneut gegen den ungarischen Meister beweisen. Diesen Mittwoch, 16. September, steigt das Aufeinandertreffen in der Max-Schmeling-Halle. Anpfiff ist um 20.45 Uhr, Tickets für das Spektakel sind hier erhältlich. Nur 72 Stunden nach dem Kracher gegen den VfL Gummersbach in der Opel Handball-Bundesliga können dementsprechend alle Berliner Anhänger direkt das nächste Handballfest begutachten. Durch den 33:28-Sieg vor der eigenen Kulisse haben die Bundeshauptstädter allen Grund dazu sich mit einer breiten Brust zu präsentieren. Hinzu kommt ein Torhüterduo um Lasse Ludwig sowie Andreas Palicka, welches sich bereits jetzt zum frühen Zeitpunkt der Saison in herausragender Verfassung befindet. Erstgenannter glänzte gegen die Oberbergischen mit 15 Paraden.

Während die Berliner vor etwas weniger als einer Woche durch ein 44:33 bei RK Partizan AdmiralBet einen gelungenen Auftakt in die neue Saison der EHF Champions League feierten, gaben sich auch die Akteure aus Veszprém keine Blöße. Die Profis um Coach Xavier Pascual gewannen ihr Duell gegen den FC Porto mit 36:28. Mit dem Team, welches gespickt um Superstars wie Emil Nielsen, Nedim Remili oder auch Ivan Martinović auftritt, wartet direkt der erste Hochkaräter auf der größten Bühne des europäischen Vereinshandballs. Doch auch die Männer um Kapitän Max Darj wissen um ihre Stärken – so standen die Bundeshauptstädter nicht durch Zufall zuletzt zweimal in Folge im Endspiel im Kampf um die prestigeträchtige Trophäe. Die Mannschaft, die dieses Aufeinandertreffen für sich entscheiden kann, setzt ein erstes Ausrufezeichen an alle weiteren Topteams. Wer die Begegnung nicht im Fuchsbau verfolgen kann, hat die Möglichkeit live bei Dyn den Füchsen vor dem Bildschirm die Daumen zu drücken.

Trainer Nicolej Krickau: „Das ist fast schon ein Traditionsspiel, wir sind in der vergangenen Saison viermal aufeinandergetroffen, bald schon wieder wahrscheinlich bei der IHF Club-Weltmeisterschaft. Wir kennen einander also sehr gut und wissen, wie schwierig das wird. Es wird physisch noch herausfordernder als gegen Gummersbach. Veszpréms Wurfqualität ist super und ihre Abwehr verbessert, vor allem im Innenblock eingespielt. Mit Emil Nielsen haben sie einen super Torhüter dazugewonnen. Sie haben sich immer weiterentwickelt, ihre bisherigen Spiele sahen sehr stark aus. Wir erwarten also ein absolutes Topspiel.“

Torhüter Lasse Ludwig: „Ich freue mich auf einen richtigen Kracher. Wir haben zuletzt oft gegen Veszprém gespielt, das waren immer hitzige Duelle und tolle Fights. Die Vorfreude ist groß und wir hoffen natürlich, sie schlagen zu können. Bei der IHF Club-Weltmeisterschaft sehen wir sie vermutlich wieder, umso wichtiger ist es, ein Statement zu setzen.“




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