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11.09.2026|Vorbericht|pg

Nächster Kracher im Fuchsbau steht bevor

Die Luft der EHF Champions League gegen die Atmosphäre der Opel Handball-Bundesliga eintauschen. So lautet an diesem Sonntag, 13. September, ab 18 Uhr die Devise für die Profis der Füchse Berlin. Nach dem siegreichen Auftreten der Bundeshauptstädter beim RK Partizan AdmiralBet wartet im Ligaalltag niemand Geringeres als der VfL Gummersbach. Im heimischen Fuchsbau geht es um zwei wichtige Punkte.

Gemeinsam wollen die Füchse Berlin und Tobias Grøndahl die zwei Punkte im Fuchsbau behalten.
© Bildnachweis: Köppen

Insgesamt 144 Tage ist es her, als der VfL Gummersbach im Rahmen der Opel Handball-Bundesliga bei den Füchsen Berlin gastierte. Tickets für die Neuauflage am 4. Spieltag im Fuchsbau sind hier erhältlich. Im Endspurt der vergangenen Saison duellierten sich beide Teams in einem echten Nervenkrimi, welchen die Athleten um Trainer Nicolej Krickau nach dem Ertönen der Schlusssirene mit 28:26 für sich entscheiden konnten. Mathias Gidsel überragte am damaligen Donnerstag mit elf Treffern. Die Zahlen seinerzeit sind ad acta gelegt, inzwischen lässt der normale Alltag der Spielzeit 2026/27 grüßen. Dementsprechend bleiben den Akteuren nach dem Auftakt in der EHF Champions League lediglich rund 68 Stunden zum Durchschnaufen, wenn am Sonntag, 13. September, ab 18 Uhr der Anpfiff ertönt. In der Königsklasse bescherte für diese Herausforderung ein 44:33 (23:15) gegen den serbischen Vertreter RK Partizan AdmiralBet mächtig Rückenwind.

Dass beide Clubs auf Augenhöhe agieren, präsentiert sich anhand der Tabelle aus der Vorsaison. Während die Bundeshauptstädter das Spieljahr als Vizemeister beendeten, befanden sich die Oberbergischen nur fünf Punkte hinter den Füchsen auf Position vier. Sowohl die Berliner als auch die Mannschaft von Coach Guðjón Valur Sigurðsson sind jedoch nicht makellos in die neue Saison der Opel HBL gestartet. Während sich der VfL gegen den SC Magdeburg geschlagen geben musste, daraufhin aber gegen die Rhein-Neckar Löwen den ersten Sieg einfuhr sowie sich gegen die MT Melsungen die Punkte teilte, hat der amtierende DHB-Pokalsieger einen Zähler mehr auf dem Konto. Nach vier eingefahrenen Punkten resultierend aus den Erfolgen gegen den TVB Stuttgart und Melsungen, zogen die Männer gegen den SCM allerdings den Kürzeren.

Mit dabei im Aufeinandertreffen sind zudem zwei Akteure mit Füchse-Vergangenheit. Miro Schluroff wechselte 2019 in seinen sehr jungen Jahren nach Berlin, entwickelte sich zum Leistungsträger der zweiten Mannschaft und durfte außerdem sein HBL-Debüt bei den Profis feiern, bevor es ihn 2021 weiter nach Minden zog. Der Rückraum Linke führt außerdem derzeit mit 27 erfolgreichen Abschlüssen die Torschützenliste der „stärksten Liga der Welt“ an. Auch Miloš Vujović ist ein altbekanntes Gesicht. Von 2020 bis 2023 warf der Linksaußen seine Tore im Trikot der Berliner. Seit seinem Abschied aus der Hauptstadt steht er beim VfL Gummersbach unter Vertrag. Nun kehren beide zurück an ihre frühere Wirkungsstätte. In der Max-Schmeling-Halle oder beim Streaminganbieter Dyn können alle Handballfans das Spektakel live verfolgen.

Trainer Nicolej Krickau: „Mit dem VfL Gummersbach erwartet uns ein absoluter Topgegner. Sie legen regelmäßig eine unfassbar stabile Intensität an den Tag. Das Team von Guðjón Valur Sigurðsson verfügt trotz einzelnen Verletzungen über eine unfassbar gute Abwehrqualität. Wir teilen mit den Gummersbachern vermutlich dieselben Ambitionen. Das wird eine herausfordernde Begegnung. Wir hoffen auf eine laute Max-Schmeling-Halle, denn wir freuen uns über jede Unterstützung, die wir bekommen.“




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