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21.10.2008|Spielbericht|RM - handball-world.com

Pokal-Aus gegen Flensburg

Die SG Flensburg-Handewitt erwies sich als der befürchtete schwere Pokalgegner. Von Beginn an waren die Füchse Berlin gegen den Champions League-Teilnehmer chancenlos und lagen bereits zur Halbzeit mit 10:20 zurück. Nach der Pause präsentierten sich die Gastgeber etwas bissiger und konnten einen höheren Rückstand verhindern. Am Ende unterlagen die Füchse Berlin der SG Flensburg-Handewitt mit 26:35 und verpassen wie im Vorjahr die vierte Pokalrunde. Die Füchse konzentrieren sich nun auf die Vorbereitung des Liga-Heimspiels in der O2-World am kommenden Samstag gegen den TBV Lemgo.

Der Füchse-Gegner in der dritten Pokalrunde erschien übermächtigt, dennoch hatten sich die Füchse Berlin in ihrer Trainingshalle und ihrem alten Fuchsbau Außenseiterchancen erhofft. Am Ende blieb es bei den Hoffnungen, die SG Flensburg-Handewitt zeigte von Beginn an die erwartete Dominanz und setzte die Gastgeber unter Druck. Nach einem Blitzstart der Flensburger traf Konrad Wilczynski zum 5:7 und es keimten kurz die Hoffnungen wieder auf. Über 5:10 gerieten die Füchse bis zum 6:16 in Rückstand und das Spiel war bereits in der 20. Minute entschieden. Bei den Füchsen hatte zunächst Jonathan Rivera für den verletzten Kjetil Strand die Spielmacherposition eingenommen. Aber auch unter Regie des eingewechselten Bartlomiej Jaszka fanden die Berliner kein probates Mittel gegen die Flensburger Abwehr und den starken Dan Beutler.

Die Füchse konnten die 783 Zuschauer, darunter auch zahlreiche Gäste-Fans, wenigstens etwas versöhnlicher in die Pause schicken. Mit einem sehenswerten Freiwurf von neun Metern aus hatte Michal Kubisztal nach Ablauf der regulären Spielzeit den Treffer zum Halbzeitstand 10:20 erzielt. Nach der Pause starten die Füchse nun etwas selbstsicherer und aggressiver in das Spiel. Zuvor chancenlos gegen das Flensburger Bollwerk versuchten die Füchse nun nicht mehr frontal gegen den Gegner anzurennen sondern die Lücken zu suchen. Die Hauptstädter kamen nun zwar zu mehr Treffern, aufschließen konnten sie dennoch nicht.

Die Gastgeber profitierten nun auch von einem stärkeren Torhüter Petr Stochl. Mit seinem Treffer zum 22:30 in der 52. Minute konnte Rico Göde erstmals den Rückstand verkürzen. Die ansonsten faire Partie wurde nun etwas ruppiger, am Ende blieb es jedoch bei zwei Zeitstrafen für die Füchse während die Gäste ohne Strafe blieben. Schließlich waren sich beide Teams bewusst, dass das Spiel längst entschieden war. Am Ende unterlagen die Füchse den Flensburgern mit 26:35 und mussten damit alle Pokalträume der laufenden Saison abhaken.


Stimmen zum Spiel:

Kent-Harry Andersson, Trainer SG Flensburg-Handewitt:
Das Ziel der Mannschaft vor der Saison war es nach Hamburg zum Final Four zu kommen. Auswärts in Berlin zu spielen war da für uns sicherlich kein Glückslos. Aber das war die beste erste Halbzeit in dieser Saison. Das war unser Spiel.
Über Muratovic freue ich mich ganz besonders, er hat heute sein bestes Spiel gemacht.
Wir haben heute viel Selbstvertrauen getankt.

Jörn-Uwe Lommel, Trainer Füchse Berlin:
Uns bringen solche Spiele auch weiter. Wir haben jetzt den direkten Vergleich der Bundesliga-Spitzenteams. Es ist keine Überraschung, dass wir keine Chance hatten. Wir wissen, was wir können und was wir nicht können.
In der ersten Halbzeit konnten wir uns nicht auf die Abwehr einstellen. Flensburg hat uns geblockt und uns die Bälle abgejagt.
In der Pause haben wir dann die erste Halbzeit analysiert. Wir dürfen nicht frontal gegen die Abwehr gehen, müssen mehr seitlich gehen. Dann konnten wir unsere Lücken finden und kamen zu Toren.
Es gibt sicherlich selten ein Pokalspiel, bei dem die Gastmannschaft keine Zeitstrafe hat. Das spricht aber auch für eine erstklassige Abwehr.




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