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02.03.2011|Spielbericht|RM - handball-world.com

Im Viertelfinale war Schluss: Füchse verlieren im Pokal gegen Kiel

Im Dezember bereits das erste Hammerlos, der HSV Hamburg. Damals gelang den Füchsen Berlin noch die Sensation und damit der Einzug ins Viertelfinale. Danach gleich das nächste Hammerlos, nächster Pokalgegner war der THW Kiel im Viertelfinale. Noch einmal gelang die Sensation allerdings nicht, mit 25:31 (13:17) unterlagen die Füchse dem THW. Damit scheiterten die Füchse an der letzten Hürde vor dem LUFTHANSA Final Four, die volle Kraft gilt nun der Liga. Erfolgreichster Fuchs war dabei Alexander Petersson (6 Tore).

Nach einer ausgeglichenen Startphase begann sich der THW Kiel bereits Mitte der ersten Halbzeit abzusetzen. Dank des Rückraumschützen Alexander Petersson, der bis zum 4:4 in der siebten Minuten bereits dreimal erfolgreich war, hielten die Gastgeber zunächst mit. Aber Peterssons Nebenleuten fehlte das nötige Wurfglück, während sich der THW Kiel routiniert zeigte: Mehrfach kam er zu schnellen Torerfolgen, neben Linksaußen Dominik Klein erwies sich zudem Filip Jicha aus dem Rückraum als treffsicher.

Die Füchse Berlin mussten sich jeden Torerfolg mühsam erkämpfen, zudem scheiterten sie mehrfach an einer stabilen Kieler Abwehr, der Favorit zog so auf 8:5 davon und baute den Vorsprung in der Folge weiter aus. Die Gäste machten Druck, Sigurdsson reagierte und brachte Wilczynski für Nincevic und Kubisztal für Christophersen. Tatsächlich lief es in der Folge wieder besser im Angriff der Berliner.

Doch auf Kieler Seite setzte Aron Palmarsson seine Mitspieler immer wieder ausgezeichnet in Szene. Als Schütze überzeugte Christian Zeitz mit seinen überraschenden Würfen. Beim 10:15 sechs Minuten vor dem Seitenwechsel erzielte der Kieler bereits seinen vierten Treffer. Erst in den Schlussminuten konnten die Füchse den Rückstand von zwischenzeitlich sechs Toren wieder verkürzen. Zur Pause hatten die Füchse immerhin auf 13:17 verkürzt.

Nach der Pause waren zunächst die Füchse Berlin die spielbestimmende Mannschaft, sie wirkten nun entschlossener. Mit dem agileren Rückraumspiel und einer konzentrierten Abwehrleistung konnten sie den Rückstand weiter verkürzen - näher als auf drei Tore kamen die Gastgeber aber nicht heran, auch weil die Unterstützung von der Torhüterposition fehlte. Der inzwischen zurückgekehrte Silvio Heinevetter hatte noch immer kein Glück mit seinen Paraden. Auch auf der Gegenseite schickte Alfred Gislason in der 39. Minute Andreas Palicka für den ebenfalls glücklosen Thierry Omeyer zwischen die Pfosten.

Die Füchse hielten bis zum 20:23 die Hoffnungen auf das Final Four am Leben, verpassten aber die Chance auf zwei Tore zu verkürzen. Der THW Kiel fand rechtzeitig zurück zu seinem Spiel und knüpfte an die starke Phase im ersten Durchgang an. Mit einer konzentrierten Leistung ließ der Favorit die Füchse nicht mehr zu Atem kommen und hatte beim 27:21 bereits die Vorentscheidung herbeigeführt. Die individuelle Klasse der Kieler Akteure siegte immer wieder in den Zweikämpfen, der Favorit ließ sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen.

In den letzten fünf Minuten des Spiels versuchten die Füchse Berlin dann der Dynamik der Kieler mit einer offensiveren Abwehrvariante zu begegnen. Doch der 24:30-Vorsprung zwei Minuten vor dem Ende war nicht mehr einzuholen. Am Ende zieht der THW Kiel mit 25:31 souverän in das Lufthansa-Final4 in Hamburg ein. Nach dem letztjährigen Pokalaus im Viertelfinale konnte der THW Kiel die diesjährige Hürde in der Runde vor dem Final Four nehmen. Zuletzt gewann der THW Kiel 2009 den Pokaltitel, in diesem Jahr trifft er in Hamburg auf Frisch Auf Göppingen, die Rhein-Neckar Löwen und den Sieger der Partie zwischen dem VfL Bad Schwartau und der SG Flensburg-Handewitt am kommenden Samstag.




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