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16.02.2012|Information|SvN

Füchse sind Derbysieger - 24:20 gegen SCM

Die Füchse Berlin verteidigen beim 24:20 (13:9) Heimsieg den zweiten Tabellenplatz in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Vor 8698 Zuschauern setzten sich die Hausherren am Ende souverän gegen den Tabellensechsten aus Magdeburg durch. Die meisten Treffer für die Berliner erzielten Ivan Nincevic 6/5 und Iker Romero (5). Nationalspieler Silvio Heinevetter zeigte erneut ein gutes Spiel und kam insgesamt auf 14 Paraden. 

Markus Richwien eröffnete den Torreigen und knüpfte an seine Leistung an, wo er zuletzt in der Champions League gegen Moskau aufgehört hatte. Er und seine Mannschaft legten einen Start nach Maß hin, führten nach sieben Spielminuten bereits mit 5:1. Die gut gestellte Deckung mit Jaszka vor dem Kreis stellte die Angriffsbemühungen der Gäste schon früh auf eine harte Probe. Auch wenn die Magdeburger nun besser ins Spiel fanden, waren es weiterhin die Hausherren, die den Ton angaben. Ein sehenswertes Kombinationsspiel zwischen Bartlomiej Jaszka und Mark Bult sowie ein Rückraumkracher von Sven Sören Christophersen stellte nach 15 Minuten eine komfortable 8:4 Führung her. Auch wenn den Gästen aus Sachsen-Anhalt große Tormöglichkeiten im bisherigen Spielverlauf verwehrt blieben, gingen diese in der Defensive mit harten Bandagen zu Werke. Dennoch gelang es den Bördestädtern nicht, den Rückstand zu verkürzen.

Die Füchse bestimmten die Begegnung nach Belieben und erhöhten durch Markus Richwien ihren Vorsprung sogar auf sechs Tore. Nach 22 Minuten führten die Berliner mit 12:6, der SCM war von einem Ausgleich bisher weit entfernt. Allerdings häuften sich zum Ende der ersten Halbzeit die Fehler bei den Füchsen, die mehrere gute Chancen ausließen, um weiter davonzuziehen. Die ausgelassenen Möglichkeiten der Hauptstadthandballer stellten sich als Hoffnungsschimmer für die Magdeburger heraus, um wieder zurück in die Partie zu finden. In der Schlussphase des ersten Durchgangs nahmen die Magdeburger ihre Chancen wahr, blockten fast alle weiteren Angriffe der Füchse erfolgreich und kamen langsam heran. Den Berlinern gelang nach dem dritten Treffer von Markus Richwien zum 13:7 kein weiterer Treffer, während die Bördestädter zum Halbzeitstand von 13:9 den Vorsprung der Hausherren verkürzten. Silvio Heinevetter parierte bereits sieben Wurfversuche der Gäste und hielt den komfortablen Vorsprung der Berliner fest.

Beide Mannschaften kamen energiegeladen aus den Katakomben. Mehrere Ballverluste und harte Zweikämpfe prägten die Anfangsphase, was die Emotionen auf beiden Seiten teilweise überkochen ließ. Während Mark Bult die Torflaute der Berliner nach 12 Spielminuten zum 14:10 beendete, steckte der SC Magdeburg nicht auf. Ales Pajovic ließ mit seinem zweiten Treffer den Vorsprung der Füchse auf zwei Tore schmelzen. Plötzlich schien die Partie zu kippen. Doch als der wiedererstarke SC Magdeburg kurz vor dem Ausgleichstreffer stand, sprang ein Routinier der Gastgeber in die Bresche. Iker Romero erzielte binnen weniger Minuten drei Treffer für die Hausherren und erhöhte die Führung seiner Mannschaft auf 18:15. Evgeni Pevnov und Ivan Nincevic legten zur erneuten fünf Tore Führung nach und nahmen damit den Aufholversuchen der Magdeburger den Wind aus den Segeln. 

Mit noch zehn verbleibenden Minuten standen die Gäste gehörig unter Druck, wenn sie noch einen Punkt aus dem Fuchsbau entführen wollten. Sie bäumten sich gegen die drohende Niederlage, allerdings ohne Erfolg. Trotz dreier Treffer in Folge ließen sich die Füchse den Sieg nicht mehr nehmen. Ivan Nincevic stellte sich heute als sicherer Siebenmeterschütze heraus, verwandelte alle  fünf Versuche und legte mit dem 21:18 die Weichen auf Sieg für sein Team. Iker Romero legte kurze Zeit später mit zwei weiteren Treffern nach, erzielte alle fünf Tore in der zweiten Halbzeit und war nach Nincevic (6 Tore) zweitbester Werfer des Abends.




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