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13.10.2013|Information|ATz

Füchse Berlin erkämpfen sich wichtige Punkte in Hannover

Die Füchse Berlin bleiben auch im achten Spiel in Folge weiter ungeschlagen. Beim Europapokal-Konkurrenten von der TSV Hannover-Burgdorf sicherten sich die Hauptstadthandballer mit einem 35:33 (16:14)-Auswärtssieg zwei wichtige Punkte und halten somit den Anschluss an die Tabellenspitze der DKB Handball-Bundesliga. Die Mannschaft um Kapitän Iker Romero rückt wieder auf den dritten Tabellenplatz. Beste Werfer bei einer starken Offensiv-Mannschaftsleistung waren Konstantin Igropulo mit 8 und Fredrik Petersen mit 7/3 Toren. 

Im neunten Saisonspiel erhielt Markus Richwien von Beginn an das Vertrauen des Trainers, auf den Nebenpositionen setzte der Isländer auf seine bewährte Startformation. Die Füchse kamen gut in die Partie und spielten die Möglichkeiten im Angriff gut aus. Mit 6:2 ging die Mannschaft aus der Hauptstadt nach neun Minuten in Führung. In der Defensive stand die Abwehr erneut stabil und Silivo Heinevetter war sicherer Rückhalt. Doch aufgrund von Nachlässigkeiten im Abschluss gelang es den Gastgebern nach zwischenzeitlichem 3-Tore-Rückstand in der 14. Minute auszugleichen.

Verlassen konnten sich die Gäste in der Anfangsphase vor allen Dingen auf Fredrik Petersen. Beim 9:7 aus Berliner Sicht erzielte der schwedische Neuzugang bereits seinen fünften Treffer. Im Rückraum wechselte Trainer Sigurdsson nach der ersten Viertelstunde durch und brachte Sven-Sören Christophersen für Pavel Horak. Nachdem die Recken erneut ausgleichen konnten, fanden die Füchse im Angriff wieder zur Durchschlagskraft. Jaszka, Horak und Nielsen erhöhten die Führung wieder auf drei Tore. Die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson konnte auch nach 30 Minuten einen 16:14-Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen. 

Nachdem gegen die Rhein-Neckar Löwen noch Bartlomiej Jaszka allein die tragende Säule im Rückraum war, erhielt der Spielmacher der Berliner in Hannover auch die wichtige Unterstützung von den beiden Halbpositionen. Gerade der Linkshänder Konstantin Igropulo überzeugte immer wieder mit gefährlichen Würfen. So konnten die Füchse die Führung weiter verteidigen, wenn auch beide Abwehrreihen in der Folge zwischenzeitlich schwächer agierten. Beide Trainer reagierten gut zehn Minuten vor dem Schlusspfiff und wechselten die Torhüter. Bei den Berlinern kam Petr Stochl und bei den Hausherren war Martin Ziemer wieder in der Partie. 

In der torreichen Partie nahm Recken-Trainer Christopher Nordmeyer dann in der 50. Minute eine Auszeit, nachdem die Füchse wieder auf 30:26 enteilt waren. Mit Erfolg, denn seine Mannschaft schloss wieder auf 29:30 auf. Es blieb bis zur letzten Minute spannend in der Swiss Life Hall und die 3.530 Zuschauer unterstützen ihre Mannschaft lautstark in der Schlussphase. Doch trotz der Umstellung auf eine offensive Abwehr bei den Hannoveranern machte sich bei den Füchsen die Qualität in der Breite bemerkbar. Am Ende war es dann Pavel Horak, der seine Mannschaft mit einem Gewaltwurf zum 35:33-Endstand erlöste. Damit rücken die Füchse Berlin in der DKB Handball-Bundesliga nach neun Spielen wieder auf den dritten Tabellenplatz. 

Torschützen: Igropulo 8, Petersen 7, Nielsen 6, Jaszka 5, Horak 5, Christophersen 3, Wiede 1




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