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16.11.2013|Information|ATz

Füchse erkämpfen sich Auswärtssieg in Lübbecke

Die Füchse Berlin haben einen wichtigen Auswärtssieg beim TuS N-Lübbecke einfahren konnten. Bei der heimstarken ostwestfälischen Mannschaft sicherten sich die Hauptstadthandballer beim 29:28 (14:15)-Sieg am Ende zwei Punkte. Der entscheidende Treffer fiel dabei mit der Schlusssirene, als Neuzugang Mattias Zachrisson ansatzlos mit einem Schlagwurf aus dem Rückraum zum Sieg traf. Bester Werfer für die Füchse war Spielmacher Bartlomiej Jaszka, der acht Tore erzielte. 

Mit dem Rückenwind der guten Ergebnisse gegen Gummersbach und Emsdetten gingen die Gäste aus der Bundeshauptstadt mit Selbstvertrauen in das Spiel. So konnte das Team um Kapitän Iker Romero zunächst nach gut zehn Minuten auf 8:4 vorlegen. Nicht mit dabei war weiterhin Jesper Nielsen, der noch an den Folgen des Nasenbeinbruchs laboriert. Zudem war Pavel Horák zwar mitgereist, konnte jedoch aufgrund muskulärer Probleme im Rücken auch nicht eingesetzt werden. Trainer Sigurdsson musste die Partie daher mit 13 Spielern bestreiten. 

Nach dem starken Beginn lief es jedoch nicht mehr wie gewünscht. Die Berliner verloren offensiv und defensiv ein Stück weit die Bindung zum Spiel und Lübbecke kam immer besser in die Partie. Angeführt vom erneut besten Werfer der Gastgeber, dem früheren Füchse-Nachwuchstalent Gabor Langhans, erkämpfte sich der TuS so die Führung und nahm sie auch mit in die Halbzeitpause. Beim Stand von 15:14 wurden die Seiten gewechselt. 

In der gut gefüllten Merkur Arena drehte nach dem Wiederanpfiff vor allen Dingen Füchse-Spielmacher Bartlomiej Jaszka auf. Der beste Akteur der Gäste an diesem Abend erzielte in weniger als zehn Minuten fünf seiner acht Treffer an diesem Abend und brachte sein Team nach 45 Minuten somit wieder in Führung. In der Folge machten auch Berliner die Tore, jedoch auf der anderen Seite. Zwei Mal Langhans und zwei Mal Tauabo brachten den TuS mit 25:22 und den Füchsen lief die Zeit weg. 

Beim 28:26 gut fünf Minuten vor Schluss schien die Partie dann gelaufen zu sein. Doch die Füchse Berlin kämpften weiter, erst traf Petersen vom Siebenmeterpunkt und dann glich Konstantin Igropulo zum 28:28 aus. Die Spannung hatte ihren Höhepunkt erreicht und es entwickelte sich ein echter Handballkrimi. Gut 30 Sekunden vor Schluss erhielten die Gastgeber dann einen Strafwurf zu gesprochen. Nachdem Silvio Heinevetter nach 20 Minuten Petr Stochl Platz gemacht hatte, kam der Nationaltorhüter für den Strafwurf zurück und parierte gegen Dennis Wilke. Im Gegenzug war die Uhr so gut wie abgelaufen, doch mit dem Schlusspfiff verwandelte Rechtsaußen Mattias Zachrisson aus dem Rückraum einen Schlagwurf in den Winkel zum 29:28 und sicherte den Füchsen damit zwei Punkte. 

"Am Ende sind wir für einen großen Kampf belohnt wurden, wir hatten einige Male kein Glück und vielleicht waren wir jetzt einfach mal dran", sagte Sportkoordinator Volker Zerbe nach der Partie. Trainer Dagur Sigurdsson konnte mit der Leistung seines Teams in der Breite nicht zufrieden sein, aber war auch glücklich über den Sieg und die Einstellung: "Trotz ziemlichem Gegenwind haben wir eine gute Teamleistung gezeigt, aber eigentlich war es zu wenig Druck aus dem Rückraum und teilweise kam die Abwehr auch nicht richtig ins Spiel, da haben uns Jesper und Pavel gefehlt. Aber wir haben Moral und Charakter gezeigt und bis zur letzten Sekunde gekämpft."

Nach der Rückkehr nach Berlin beginnt für die Füchse die Vorbereitung auf die Doppel-Heimspielwoche. Am Mittwoch um 19:00 Uhr empfangen die Berliner Handballer HC Meshkov Brest in der Max-Schmeling-Halle und steigen damit in den EHF-Pokal ein. Am Sonntag um 17:15 Uhr ist dann die HSG Wetzlar zu Gast im Fuchsbau. Für beide Spiele gibt es noch Tickets im Vorverkauf und an der Abendkasse. 

Torschützen: Jaszka 8, Zachrisson 7, Petersen 6/2, Igropulo 5, Christophersen 2, Wiede 1




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