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25.09.2014|Information|ATz

Schmerzliche Füchse-Niederlage in Minden

Die Füchse Berlin mussten sich auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison geschlagen geben. Nachdem das Team von Trainer Dagur Sigurdsson alle drei Heimspiele gewannen, kamen sie in Minden zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und waren den Hausherren in allen Bereichen unterlegen. Beste Werfer aus Füchse-Sicht waren Petar Nenadic (7/5) und Fabian Wiede (5 Tore). Die Partie vor nur 1.750 Zuschauern endete 30:21 (15:12).

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison mussten die Füchse auch den Ausfall von Pavel Horak kompensieren, der am verletzten Ellbogen operiert werden musste und voraussichtlich 4-6 Wochen ausfallen wird. Dafür nahm Dagur Sigurdsson mit Tom Skroblien, Julian Kassler und Max Bauer gleich drei Spieler von den Juniorfüchsen mit nach Ostwestfalen. In der Startformation setzte der Füchse-Coach jedoch auf bewährte Kräfte. Petersen, Drux, Nenadic, Igropulo, Zachrisson und Nielsen begannen im Angriff und Petr Stochl hütete zunächst das Tor der Berlin. Doch in einer zähen Anfangsphase hatten die Hausherren die Nase vorn. Minden agierte auch ohne den verletzten Regisseur Dalibor Doder sehr wendig im Angriff. Vor allem profitierte das Team aber von einem gut aufgelegten Gerrie Eijlers im Tor und ging so nach 11 Minuten 5:2 in Führung. 

Nach einer Zeitstrafe gegen Igropulo, der bis dahin kein Glück hatte, brachte Sigurdsson Fabian Wiede der nach seiner - glücklicherweise nicht so schwerwiegenden - Verletzung wieder im Kader stand. Aber es fehlten den Füchsen noch an Durchschlagskraft im Angriff. Immer wieder legte Minden vor und kam vor allem aus dem Rückraum zu leichten Toren. Auch der zwischenzeitlich zwischen die Pfosten gekommene Silvio Heinevetter konnte das Duell gegen Eijlers nicht für sich entscheiden. Die Füchse spielten unterdessen ihre Angriffe lange aus und kamen vom 7m-Punkt zum Erfolg. Den 15:12-Vorsprung nahm allerdings das Heimteam mit in die Kabine.

Nachdem die Berliner mit einer Parade von Silvio Heinevetter und anschließendem Treffer von Paul Drux gut in den zweiten Durchgang starteten, übernahm danach GWD Minden wieder das Ruder. Der Schlussmann der Hausherren nagelte sein Tor förmlich zu und ermöglichte Minden so den Vorsprung auf 18:13 (37.) auszubauen.  Um den Rückstand aufzuholen setzte Füchse-Coach Sigurdsson auf den zusätzlichen Feldspieler im Angriff und tauschte Silvio Heinevetter in der Offensive gegen Paul Drux. Mit Erfolg: die Füchse trafen vorn wieder, aber in der Defensive lief es bei den Berlinern nicht zusammen. 

Eine Zeitstrafe gegen Petar Nenadic wegen eines Wechselfehlers machte das Aufbäumen jedoch kurze Zeit wieder zu Nichte und ermöglichte den Mindenern wieder auf 22:16 (45.) wegzuziehen. Der Mannschaft von Goran Perkovac gelang offensiv alles und die Füchse schafften es nicht, ihre Abwehr gegen die Hausherren zu formieren. In der Folge führte Minden gar mit acht Toren, fünf Minuten vor dem Ende war die Frage nach dem Sieger längst beantwortet. Berlin versuchte zwar noch einmal mit schnellen Abschlüssen zu verkürzen, doch auch Kapitän Iker Romero verfehlte und kurz darauf verzog auch Petersen. Somit blieben die Punkte beim 30:21-Heimsieg bei den an diesem Abend in allen Bereichen besseren Mindenern. 

Den Füchsen bleiben nun drei Tage Zeit die Fehler zu analysieren und abzustellen. Am Sonntag wartet mit den Recken der TSV Hannover-Burgdorf die nächste Aufgabe auf die Berliner. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Max-Schmeling-Halle, Tickets sind noch im Vorverkauf erhältlich. 

Torschützen: Nenadic (7/5), Wiede (5), Igropulo (3/1), Petersen (2), Romero (1), Nielsen (1), Zachrisson (1), Drux (1)




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