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14.05.2015|Information|FBu

B-Jugend kämpft im Final Four um die deutsche Meisterschaft

Viel Schweiß, hartes Training, und das gewisse Talent - Das Produkt dieser Faktoren, verbunden mit verschiedenen Hürden wie den Meistertitel in der Ostsee-Spree-Liga und Verletzungsschwierigkeiten während der Saison, die wir als Mannschaft zu meistern hatten, ebnete die Teilnahme am Final-Four-Turnier am 16./17. Mai in Essen, wenn es um den letzten Schritt zum maximalen Erfolg geht, Deutscher Meister im Bereich der männlichen B-Jugend zu werden.

Kurz zusammengefasst ist das die fast komplette Erfolgsgeschichte des b-jugendlichen Handballteams der Füchse Berlin. Diese zwar noch jungen und vielleicht noch nicht so umfangreichen Zeilen des Erfolgs ließen sich doch ehrlich gesagt schwerer vollführen als es sich im ersten Moment lesen lässt. Am Anfang stand nämlich ein erneuter Kader in der Saisonvorbereitung vor dem Trainerstab und spielte sich den Handball ein wenig beirrt in der Lilli-Hennoch-Halle hin und her. Diesen Kader galt es zunächst neu und qualitativ hochwertig zu formieren. Dieser Prozess vollzog sich Zug um Zug in dieser Sasion, mal schwerfälliger und langsamer, mal impulsiv und schneller. Zweiteres lässt sich bekanntlich nur durch Erfolg generieren. Ob im Training, auf zwischenmenschlicher Basis oder im Wettkampf - jeder Spieler in dieser Mannschaft entwickelte sich so, dass aus einem Beieinander ein Miteinander wurde.

So wurde man im ersten sportlichen Schritt Ostsee-Spree-Meister und qualifizierte sich somit für den einzigen Platz, um weiterführend im Kampf um den deutschen Meistertitel mitwirken zu können. Man muss wissen, dass dieser erste Schritt den Großteil der gesamten Saison einnimmt, sodass der ein oder andere leicht schlussfolgern kann, die nächsten würden Schlag auf Schlag und ohne jede Pause folgen. 

Mit dem errungenen Qualifikationsplatz gliederten wir uns vor drei Wochen in die Viertelfinalrunde, die in Form einer Dreiergruppe ausgespielt wurde, ein. Uns sollten vier Spiele bevorstehen,  dessen Punktepotenzial die Grundlage für den Einzug in das kommende Final-Four-Turnier waren und somit eine gewisse Brisanz mit sich brachte, welche wir ab dem ersten Wochende zu spüren bekommen sollten. Unsere Gruppengegner waren unsere süddeutschen Sportfreunde aus Balingen und Hildesheim als einer der Vertreter für Niedersachsen. Uns traf zunächst einmal gleich die Doppelspielbelastung für das Heimspielwochende. So gastierte am Samstag eine uns komplett unbekannte Mannschaft aus Balingen, mit der wir im ersten Teil der Partie ein Problem kriegen sollten, sodass wir gezwungen waren einen Sechs-Tore-Rückstand aufzuholen, um dann schließlich doch noch das Spiel mit einer Fünf-Tore-Führung für uns zu entscheiden. Am zweiten Spieltag begegneten uns dann schon vom Länderpokal bekannte hochmotivierte Hildesheimer, die uns ebenfalls das Leben schwer machten. In diesem Spiel galt es dann sogar, sieben Tore aufzuholen, was uns glücklicherweise gelang. Diesmal reichte es halt nur zu einem Unentschieden. Das machte unseren "Optimalplan", nicht unbedingt bis zum Ende kämpfen zu müssen, zu nichte und forderte, weitere Kräfte für die anstehenden Auswärtsfahrten nach Balingen und Hildesheim zu mobilisieren. Genau das gelang uns mit einer soliden Leistung am nächsten Wochende in Balingen, als wir schlussendlich einen gelungenen Auswärtssieg feiern durften und somit die achteinhalbstündige Heimreise erträglicher wurde. Als letzter Schritt in Richtung Final-Four war ein Punktgewinn in Hildesheim nötig, um den Einzug ins Final-Four zu garantieren. Auch dieses Spiel, wieder von einer gewissen Brisanz und Hitzigkeit geprägt, blieb bis zum Ende spannend, und konnte erst in den letzten Spielminuten von uns entschieden werden. Doch mit dem Sieg war alles klar.

Der ein oder andere würde sagen, dieser Sieg, dieses Final-Four, dieses Endturnier um den Deutschenmeitertitel wäre die ideale Gelegenheit, das Produkt unserer Mannschaft auf die Probe zu stellen. Hört sich im ersten Moment plausibel an. Bedenken Sie bloß: Erfolg ist weder eine Gelegenheit noch lässt er sich proben - Erfolg hat man oder nicht.




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