Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
09.03.2017|Spielbericht|DS, CG

Füchse holen wichtige Auswärtspunkte gegen Erlangen

Der HC Erlangen war mit ausgeglichenem Punktekonto bislang eine der Überraschungen der Saison - gegen die Füchse Berlin gelang dem Aufsteiger am Donnerstag aber keine Sensation. Die Gäste aus der Hauptstadt agierten souverän und zogen von einem 9:8 über den 12:8-Pausenstand vorentscheidend auf 17:8 davon. Eine gute Deckung war die Grundlage für den späteren 29:21-Sieg, in diese fügte sich auch der nachverpflichtete Drasko Nenadic bestens ein, der bei seinem Debüt allerdings ohne Treffer blieb. Sein Bruder Petar Nenadic erzielte wie drei andere Akteure vier Treffer für die Berliner, deren bester Schütze Mattias Zachrisson mit acht Treffern war. Für Erlangen kam Jonas Link auf fünf Tore. Berlin führt nach dem 29:21 das Mittelfeld als Tabellenvierter weiter an, nun zwar punktgleich mit den Rhein-Neckar Löwen - allerdings nur aufgrund drei mehr absolvierter Spiele. Erlangen verbleibt mit 22:24 Punkten auf dem neunten Platz.

Sein erstes Füchse-Spiel, sein erster Füchse-Sieg: Drasko Nenadic
© Bildnachweis: Foto Lächler

Die Deckungsreihen prägten die ersten Minuten. Beide Defensiv-Formationen zeigten sich von der ersten Minute an hellwach und so dauerte es über vier Minuten, bevor der erste Treffer fiel: Ole Rahmel hatte den bei Berlin im Tor beginnenden Silvio Heinevetter bezwungen. Auf der Gegenseite gelang dann aber auch den Gästen der erste Treffer, Mattias Zachrisson zeichnete für diesen verantwortlich. Tore blieben auch in der Folge Mangelware und mussten auf beiden Seiten hart erkämpft werden, wie das 2:1 von Jonas Thümmler, der sich gleich gegen drei Füchse durchsetzte.

Nach gut zwölf Minuten gab es in der intensiven aber keineswegs unfairen Partie bereits die ersten Strafzeiten auf beiden Seiten. Diese Phase nutzten die Berliner zu einem Doppelschlag von Ignacio Plaza Jimenez und Steffen Fäth zur ersten Führung. Erlangen zeigte sich aber wenig beeindruckt. Mit einem Doppelschlag zum 9:7 sorgte der gut aufgelegte Kent Robin Tönnesen für die erste Zwei-Tore-Führung des Spiels. Erlangen reagierte mit der Auszeit. Im nächsten Angriff konnten die Hausherren einen Siebenmeter herausholen, den Martin Stranovsky verwandelte - der Anschlusstreffer brachte den HCE aber nicht zurück ins Spiel. Die Berliner hatten über den Kampf zum Sieg gefunden und agierten in der Deckung weiterhin auf höchstem Niveau - selbst eine doppelte Unterzahl wurde ohne Gegentreffer überstanden und somit konnte Bjarki Mar Elisson Sekunden vor dem Seitenwechsel auf 12:8 erhöhen.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Füchse ihre Serie aus: Bjarki Elisson, Mattias Zachrisson und Kent Robin Tönnesen sorgten für das 16:8 - bereits nach nicht einmal vier Minuten des zweiten Abschnitts nahmen die Gastgeber erneut die Auszeit. Erlangen versuchte es mit einer Umstellung auf eine 5:1-Deckung, doch die Berliner verwalteten in der Folge souverän ihren Vorsprung. Die Deckung der Gäste stand weiterhin sicher, Silvio Heinevetter war immer wieder zur Stelle und in der Offensive verteilte sich die Last im Positionsangriff auf viele Schultern.

Mit einer Dreier-Serie acht Minuten vor Schluss schraubten die Berliner ihren Vorsprung erstmals in den zweistelligen Bereich: Auf den Treffer von Ex-Fuchs Pavel Horak für den HCE antworteten Petar Nenadic, Matthias Zachrisson und Steffne Fäth zum 26:16. Damit waren die zwei Auswärtspunkte gesichert und es stand ein verdientes 29:21-Endergebnis auf der Anzeigetafel.

„Ich bin sehr glücklich über dieses tolle erste Spiel für mich, es ist ein überragendes Gefühl. Denn es ist schön, wieder zu spielen und der Mannschaft zu helfen. Die zwei Punkte sind toll - alle sind happy", sagte Neuverpflichtung Drasko Nenadic nach dem Spiel.

Füchse Berlin: Heinevetter, Stochl, Zachrisson (8, eine Zeitstrafe), Tönnesen (4, eine Zeitstrafe), Fäth (4), Elísson (4), P. Nenadic (4), Lindberg (2/2), Plaza (2), Kozina (1, zwei Zeitstrafen), D. Nenadic (eine Zeitstrafe), Drux, Reißky, Gojun (eine Zeitstrafe)

HC Erlangen: J. Link (5), Thümmler (4, zwei Zeitstrafen), Stranovsky (4/3), N. Link (3), Guardiola (2), Herbst (1), Horak (1), Rahmel (1), Bissel, Sabljic, Haass, Theilinger




Weitere News

12.04.2026|Spielbericht|pg

Gidsel mit der letzten Aktion zum Auswärtssieg

Spannung pur: Der Krimi endet positiv für die Füchse Berlin. Vier Sekunden vor der Schlusssirene beförderte der Welthandballer den Ball in die Maschen, viel mehr Nervenkitzel ging nicht. Am 28. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gewann der Deutsche Meister mit 34:33 (17:15) beim TBV Lemgo ...

10.04.2026|Information|pst

Anwurfzeit und Gegner für das CL-Viertelfinale stehen fest

Die Füchse Berlin haben dank ihres Gruppensiegs in der Machineseeker EHF Champions League die Playoffs übersprungen und standen bereits als Teilnehmer des Viertelfinals fest. Nun ist auch klar, wann und gegen welches Team es dort geht: Einen Hochkaräter, den man aber bereits zweimal in dieser ...

09.04.2026|Vorbericht|pg

Teil eins der doppelten Lemgo-Erfahrung

An diesem Sonntag, 12. April, steht für die Füchse Berlin die nächste Auswärtsreise auf dem Programm. Ab 18 Uhr kommt es im Duell gegen den TBV Lemgo Lippe zum Abschluss des 28. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Dabei ist es das erste von zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen das ...

05.04.2026|Spielbericht|pst

19 Paraden, 42 Prozent: Ludwig mit Sahnetag

Beim Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig haben die Füchse Berlin ein wahres Feuerwerk abgebrannt. Am 39:26 (20:10) des 27. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga hatte vor allem der Schlussmann Lasse Ludwig großen Anteil. Ein Ostergeschenk für die Fans.

05.04.2026|Information|pst

Neu! Füchse Handballschule by Chrischa Hannawald

Der Deutsche Meister geht einen nächsten Schritt in der Nachwuchsförderung und kooperiert mit der erfolgreichen Handballschule von Ex-Nationaltorhüter Chrischa Hannawald. So soll der Sport noch mehr Kindern auch außerhalb Berlins nähergebracht werden.