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08.04.2018|Nationalmannschaft|heu/rom

Füchse auf dem Rückweg von den Nationalmannschaften

Während ein Teil der Füchse-Mannschaft und der Länderspielwoche in Berlin trainierte, waren sechs Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Silvio Heinevetter, Fabian Wiede und Erik Schmidt spielten zwei Mal gegen Serbien, Bjarki Mar Elisson traf im Golden League Turnier mit Island auf Norwegen, Dänemark und Frankreich. Im direkten Duell trafen bei zwei Testspielen Mattias Zachrisson (Schweden) und Stipe Mandalinic (Kroatien) aufeinander.

Heinevetter und Wiede waren mit der Nationalmannschaft im Einsatz
© Bildnachweis: Lächler

In der Länderspielwoche nach Ostern gab es dieses Mal für die Nationalmannschaften keine Pflicht- oder Qualifikationsspiele, dafür reichlich Freundschafts- und Testspiele. Bevor für viele Teams im Sommer die entscheidenen Qualifikationsspiele zur WM 2019 in Deutschland und Dänemark anstehen, hat der eine oder andere Nationaltrainer nochmals experimentiert, Spieler geschont oder potenzielle Nationalspieler eingeladen.

Ursprünglich hatte Bundestrainer Christian Prokop Silvio Heinevetter, Fabian Wiede und Steffen Fäth ins deutsche Nationalteam einberufen. Paul Drux sollte nach seiner Verletzung noch pausieren, umso tragischer, dass er sich noch vor Ostern erneut verletzte. Am Ostersonntag verletzte sich dann auch noch Steffen Fäth und musste absagen. Prokop nahm mehrere Nachnominierungen vor, darunter Erik Schmidt.

Beim 26:19 im ersten Spiel gegen Serbien konnten alle drei Füchse glänzen, Heinevetter zeigte eine starke Partie und Fabian Wiede glänzte als Spielmacher. Neben zwei Treffern von Wiede kam auch Schmidt zum Einsatz und erzielte ein Tor. Beim zweiten Aufeinandertreffen setzte sich das deutsche Team wieder gegen Serbien durch, gewann dieses Mal 29:23. Allerdings hatte Silvio Heinevetter aus privaten Gründen unmittelbar vor dem Spiel abreisen müssen, so dass nur noch zwei Füchse im Kader standen. In der zweiten Halbzeit konnte Erik Schmidt am Kreis spielen und die serbische Abwehr beschäftigen. Und Fabian Wiede überzeugte wieder als Spielmacher, dieses Mal mit drei Treffern.

Im schwedischen Eskilstuna trafen zwei Füchse aufeinander. Die Schweden waren die Überraschungsmannschaft der Europameisterschaft, entsprechend präsentierten sie sich auch vor heimischem Publikum. Mattias Zachrisson zeigte sich einmal mehr sehr variabel, wurde auf verschiedenen Positionen eingesetzt und steuerte am Ende vier Tore zum 32:25 über Kroatien bei. Auf der Gegenseite kamen die Kroaten mit Fuchs Stipe Mandalinic nicht in Schwung und nahezu kein Spieler konnte sein Potenzial abrufen. Beim zweiten Aufeinandertreffen stellten die Kroaten dann ihren Kader nochmals um, so dass Mandalinic eine Pause bekam. Dafür kam Zachrisson in Fahrt und am Ende auf sieben Tore. Dennoch unterlagen die schwedischen Tre Kronor trotz langer Führung am Ende mit 28:29.

Gleich drei Spiele absolvierte Bjarki Mar Elisson mit Island. In Norwegen trafen sich neben den Gastgebern und Island auch noch Frankreich und Dänemark zum Golden League Turnier 2018. Alle vier Trainer testeten und traten in ungewohnten Aufstellungen an, so hatte auch Routinier Hans Lindberg eine Pause bekommen und war in Berlin geblieben. Nicht so Bjarki Mar Elisson, der in allen drei Spielen zum Einsatz kam. Gegen Norwegen gab es ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich am Ende Norwegen mit 31:29 durchsetzte. Auch in der zweiten Partie gegen Dänemark präsentierten sich die Isländer engagiert und dynamisch, lieferten einen offenen Kampf, hatten aber auch hier beim 28:31 das Nachsehen. Auch im letzten Spiel gegen Frankreich durfte Elisson nochmals ran, erzielte drei Tore und trotzdem hatte sein Team beim 26:28 auch hier das Nachsehen. Aus isländischer Sicht drei passable Spiele mit knappen Ergebnissen, allerdings blieb das Erfolgserlebnis aus.




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