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20.05.2018|Vorbericht|rom

Füchse vor dem Finale gegen starke Franzosen aus Saint-Raphael

Es ist inzwischen das sechste Aufeinandertreffen beider Teams - innerhalb von zwei Spielzeiten. Saint-Raphael Var Handball ist gefühlt der Dauergegner für die Füchse Berlin und schockte gestern den Gastgeber SC Magdeburg mit dem 28:27-Halbfinalsieg. Die Füchse Berlin wollen im Finale um 15:15 Uhr die Chance ergreifen und den zweiten EHF-Pokal-Titel nach 2015 nach Berlin holen!

Gestern jubelten noch Füchse...
© Bildnachweis: Foto Lächler

Rund 20 Stunden betrug dieses Mal die Pause für die Füchse zwischen zwei Spielen. Entsprechend kurz vielen die Feierlichkeiten aus nach dem gestrigen 27:24 über Frisch Auf! Göppingen im Halbfinale der Ottostadt Magdeburg EHF Cup Finals. Eine Stunde nach Abpfiff saß die Mannschaft schon im Hotel beim Abendessen und nutzte jede freie Minute zur Erholung. Es folgte am Vormittag noch die Video-Vorbereitung und nach dem Mittagessen wird sich das Team jetzt auf den Weg zur Halle machen.

Bei der Video-Vorbereitung auf den heutigen Finalgegner Saint-Raphael Var Handball hatten die Füchse einen entscheidenden Vorteil, der Gegner ist bestens bekannt. Innerhalb von 16 Minuten treffen beide Teams bereits zum sechsten Mal aufeinander. Letztes Jahr war man gemeinsam in der Gruppe und begegnete sich dann im Halbfinale, dieses Jahr ist es nach den erneuten Gruppenspielen das Finale. Aktuell steht die Bilanz bei 3:2 Siegen für die Füchse.

Allerdings kennen die Franzosen entsprechend auch die Füchse bestens, es wird ein Duell mit offenem Visier. Und es blieb nicht verborgen, dass sich das Team von Joel da Silva im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gesteigert hat. Bereits bei der Auslosung erklärte Teammanager Emeric Pailasson: „Die letztjährigen EHF Cup Finals waren für uns eine komplett neue Erfahrung, die uns aber am Ende sehr viel weitergebracht hat, die ganze Mannschaft ist gereift."

Das blieb natürlich auch den Füchen nicht verborgen, bitter zu spüren bekamen sie es im ersten Spiel der Gruppenphase bei der deutlichen 21:26-Niederlage im Hinspiel zu Hause. „Saint-Raphael hat sehr körperlich, große Spieler und spielt eine starke Abwehr", ist sich Füchse-Trainer Velimir Petkovic bewusst, dass sich sein Team im Angriff hier etwas einfallen lassen muss, „vor allem Mihai Popoescu im Tor ist sehr stark und mich hat der Sieg gegen Magdeburg nicht überrascht."

Die Füchse werden sich heute natürlich nicht überraschen lassen. Auch gegen Göppingen konnte man nahtlos an die starken Defensivleistungen der letzten Wochen anknüpfen. So soll das dann heute sein, wenn es ab 15:15 Uhr (RBB-Fernsehen, www.rbb24.de/sport) um den Europapokaltitel geht.

... und Saint-Raphael.
© Bildnachweis: Foto Lächler



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