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27.02.2025|Spielbericht|pst

Heimsieg wahrt Chance auf Platz zwei

Die direkte Qualifikation für das Viertelfinale der Machineseeker EHF Champions League ist nach dem Heimsieg gegen den HC Eurofarm Pelister weiter möglich. Beim 39:29 (15:12) der Füchse Berlin glänzten zwei Spieler als beste Schützen, zwei Jungfüchse feierten Torpremiere.

Fünf Tore und drei Assists steuerte der Mittelmann Nils Lichtlein beim Heimsieg bei.
© Bildnachweis: Lächler

Wegen der Ausfälle der erkrankten Tim Freihöfer und Lasse Andersson standen die Nachwuchsspieler Jan Grüner und Lauro Pichiri im Kader für den 13. Spieltag der Machineseeker EHF Champions League gegen den HC Eurofarm Pelister. Beide krönten ihre Kurzeinsätze zum Ende der Partie mit jeweils einem Tor. Die meisten Treffer schraubten Mathias Gidsel und Matthes Langhoff auf ihr Konto, nämlich neun an der Zahl. Mit zehn Paraden und einer guten Ausstrahlung überzeugte auch Lasse Ludwig im Tor des Hauptstadt-Clubs.

Vor 5925 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gewannen die Füchse Berlin mit 39:29 (15:12) gegen den nordmazedonischen Vertreter HC Eurofarm Pelister. Diese zwei Punkte waren immens wichtig, um die Chance auf das direkte Ticket für das Viertelfinale zu wahren. Paris Saint-Germain, das gegen Veszprem verlor, haben die Deutschen in der Tabelle der Gruppe A überholt. Nun auf Platz drei stehend fehlt in einer Woche in Ungarn ein Sieg gegen Veszprem sowie eine Niederlage des Zweiten Sporting CP bei Orlen Wisla Plock, um die Playoff-Runde zu überspringen.

Zwar waren es die Gäste des HC Eurofarm Pelister, die den ersten Treffer markierten, allerdings warteten sie bis zur elften Spielminute auf ein weiteres Tor. Es war, nicht nur bereits in den ersten beiden Angriffen der Nordmazedonier, kaum ein Vorbeikommen an Lasse Ludwig, der diesmal von Beginn an den Kasten der Füchse Berlin hütete. Auch dank dieses Rückhalts konnten die Gastgeber früh davonziehen, nach knapp zehn Minuten stand es 7:1. Darunter ein Siebenmetertreffer von Nils Lichtlein, der für gewöhnlich nicht vom Strich wirft, aber den erkrankten Tim Freihöfer vertrat, sowie Tempogegenstoßtore von Fabian Wiede und Matthes Langhoff. Letzterer zeigte direkt, dass er ein hervorragender Vertreter von Lasse Andersson auf Halblinks bot.

Auch Mathias Gidsel mit einer feinen Drehung, Max Beneke und Manuel Štrlek waren für die Hausherren in der deutschen Hauptstadt erfolgreich. Mit dem weiteren Verlauf des ersten Durchgangs schrumpfte der Vorsprung ein wenig, dennoch konnten die Füchse den Abstand souverän verwalten. Mit einem 15:12 ging es in die Kabine, aus welcher Gidsel mit Torlaune kam und nach wenigen Sekunden auf Plus vier erhöhte. Ein weiterer Siebenmeter von Lichtlein sowie Tore von av Teigum und Max Darj sorgten für Freude bei den Fans im Fuchsbau. Der Kapitän der Füchse Berlin setzte sich nach einem schönen Spielzug am Kreis durch.

Ludwig konnte an seine gute Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen und griff bei einigen Abschlüssen von Pelister zu. Ein Sinnbild für das kontinuierle Weitermachen: Gedankenschnell stahl Gidsel nach einer gelungenen Gäste-Abwehraktion den Ball noch in der gegnerischen Hälfte und vollendete zum 30:23 (50.). Daraufhin warf der A-Jugendliche Jan Grüner nur wenige Sekunde von Linksaußen sein erstes Tor in der Königsklasse. Ebenso erging es Lauro Pichiri, der in den letzten Minuten den stark aufspielenden Langhoff auf Halblinks vertrat. Sein Debüt-Tor stellte den 39:29-Endstand her.

Trainer Jaron Siewert: „Wir haben das Spiel sehr gut begonnen, hatten das Glück auf unserer Seite, dass unsere Torhüter Schüsse pariert haben. Wir hatten die Kontrolle über das Tempo. Mit sechs Toren Vorsprung haben wir einige Würfe vergeben. Danach war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der zweiten Halbzeit war es schwierig. Am Ende haben wir mit zehn Toren gewonnen, aber fragen Sie mich nicht, wie das möglich war. Pelister hat ein tolles Spiel gemacht. Wir sind froh, dass unsere Chance auf Platz zwei noch besteht.“

Matthes Langhoff: „Wir haben einen guten Start erwischt, haben dann aber gegen Ende der ersten Halbzeit einige leichte Fehler gemacht. Ich habe mich gut gefühlt, weil es einfach war, schnelle Spieler auf der rechten Seite zu haben, die mir einige leichte Durchbrüche auf der linken Seite ermöglicht haben. Die Atmosphäre war großartig, und die Fans haben uns einen großen Schub gegeben. Wir haben es geschafft, einen größeren Vorsprung herauszuholen, weil wir weitergemacht haben und immer noch schnell gespielt haben. Pelister hatte ein tolles Spiel und hat es uns schwer gemacht.“

Füchse Berlin: Ludwig (10 Paraden), Milosavljev (1); Wiede (3), Darj (2), Prantner, Štrlek (1), Lichtlein (5), Gidsel (9), Pichiri (1), Langhoff (9), Beneke (2), Grüner (1), Herburger (2), av Teigum (4), Marsenic.

HC Eurofarm Pelister: Mitrevski (2 Paraden), Ivic (7); Ristevski (1), Kuzmanoski (1), Tajnik (1), Borzas (4), Radivojevic (2), Kuzmanovski (7), Kosteski (2), Abutovic, Petar Atanasievikj, Peshevski (1), Hosni, Hadzic (1), Pavle Atanasievikj (3), Mamdouh Ashem Shebib (6).




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