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20.03.2025|Vorbericht|pst

Aus der Länderspielpause ins Topspiel

Die Füchse Berlin wollen gegen den SC Magdeburg in dieser Saison ungeschlagen bleiben. An diesem Freitagabend geht es zum Topspiel nach Sachsen-Anhalt, um am 23. Spieltag der DAIKIN HBL die nächsten Punkte im Kampf um die Tabellenführung einzufahren. DYN überträgt die Partie live.

Im HBL-Hinspiel trennten sich die Füchse Berlin und der SC Magdeburg mit einem Unentschieden.
© Bildnachweis: Lächler

Wenn der Hauptstadt-Club und der amtierende Meister aufeinandertreffen, fiebern die Anhänger schon einige Tage im Voraus dem Anwurf entgegen. Für das Rückspiel beim SC Magdeburg ist dieser am morgigen Freitag, 21. März, um 19 Uhr in der GETEC Arena. Bereits zweimal in dieser Saison traten die Füchse Berlin gegen das Team von Trainer Bennet Wiegert an. Im Supercup holte sich Jaron Siewerts Truppe dank des 32:30 den Titel, im Hinspiel war es im Fuchsbau ein 31:31-Remis. Nun, am 23. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga, soll es erneut klappen, ungeschlagen zu bleiben. Dafür kann der Coach auf quasi volle Mannschaftsstärke vertrauen. Außer den Langzeitverletzten kehrten allesamt ohne größere Blessuren von der Länderspielpause zurück.

Elf Profis der Füchse Berlin waren auf Reisen mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften. Seit Dienstag sind sie wieder gemeinsam in Füchse Town zu Werke und bereiten sich auf den Kracher vor. Am heutigen Donnerstag geht es nach einer weiteren Einheit in der Trainingshalle mit dem Mannschaftsbus auf die kurze Anreise nach Magdeburg. Dort trifft der Tabellenzweite der HBL auf den Tabellensechsten, doch der vermeintliche Vorsprung der Füchse auf den SCM ist aktuell hypothetischer Natur. Zwar haben die Berliner sechs Pluspunkte mehr auf dem Konto, die Magdeburger aufgrund von drei Spielen weniger aber dieselbe Anzahl an Minuspunkten. Die Titelkontrahenten aus der Vorsaison sind also auch in dieser Runde wieder heiße Anwärter auf den Platz an der Sonne. Der Hauptstadt-Club ist mit einem Zähler Rückstand derweil dem Spitzenreiter MT Melsungen auf den Fersen.

Im Verlauf der Saison musste der SC Magdeburg durchaus mit Verletzungssorgen kämpfen, zuletzt lichtete sich das Lazarett aber immer mehr. Ein Einsatz der beiden Isländer Gisli Kristjansson und Omar Magnusson ist aktuell noch fraglich. Während einige hochklassige Akteure in den Reihen des amtierenden Meisters zu finden sind, sticht der deutsche Nationalspieler Tim Zechel in einer Statistik ligaweit heraus. Gemeinsam mit Eisenachs Justin Kurch weist der Kreisläufer mit 87.5 Prozent Wurfquote die beste Effizienz aller Spieler auf, die mehr als dreimal auf das gegnerische Tor warfen. Sein Schlussmann Sergey Hernández Ferrer ist in der Torhüter-Liste der HBL trotz weniger Auftritte als seine Positions-Kollegen auf Rang sieben, denn 172 Paraden verbuchte der Spanier bereits.

Trainer Jaron Siewert: „Das erste Spiel nach einer Länderspielpause ist immer wichtig. In Magdeburg gegen eine Topmannschaft zu spielen hat doppelte Brisanz, Anspannung, Motivation, Freude. Beim amtierenden Meister kommen allmählich alle Verletzten zurück zum Saisonendspurt. Sie haben sicherlich einen sehr guten und breiten Kader. Dennoch haben wir drei bis vier Tage in voller Mannschaftsstärke, um uns auf Magdeburg vorzubereiten. Topspiele benötigen eine Top-Performance, daran feilen wir, diese am Freitag auf die Platte zu bringen, um ein Spiel auf Augenhöhe zu bestreiten mit dem besseren Ende für uns.“




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