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05.04.2025|Vorbericht|pst

Füchse sind in Franken gefordert

Wenn die Auswärtspartie am heutigen Samstag, 5. April, beim HC Erlangen angepfiffen wird, geht es für die Berliner nicht nur um zwei Punkte am 25. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga, sondern auch darum, die Tabellenführung erneut zu verteidigen. DYN überträgt die Begegnung in Nürnberg live.

Beim bislang letzten Auswärtsspiel besiegten die Füchse um Mijajlo Marsenic den ewigen Kontrahenten SC Magdeburg.
© Bildnachweis: Göres

Anwurf in der Arena Nürnberger Versicherungen ist um 19 Uhr. Ab dann gilt der volle Fokus der Füchse Berlin dieser Auswärtsaufgabe. Mit einem Sieg würden die Mannen von Trainer Jaron Siewert definitiv Spitzenreiter bleiben und die kommenden zwei Wochen auch dort verweilen. Für die Hauptstädter stehen nämlich bis zum 16. April (auswärts in Kiel) keine Spiele mehr an. Grund ist das am kommenden Wochenende stattfindende LIDL Final4-Turnier des DHB-Pokals, für welches sich der deutsche Vizemeister nicht qualifizierte. Somit können Kapitän Max Darj und seine Teamkollegen derweil noch einmal alles raushauen, nachdem in den vergangenen Wochen inklusive Play-offs in der Machineseeker EHF Champions League mehrere Topspiele aneinandergereiht waren.

Während die Füchse von ganz oben in der Tabelle grüßen, steht der HC Erlangen vor dem 25. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga auf dem 17. und damit vorletzten Platz. Auf dem ersten Abstiegsrang stehend geht es für das Team von Coach Johannes Sellin um den Verbleib in der "stärksten Liga der Welt". Dass der ehemalige Spieler des Berliner Kontrahenten auf der Trainerbank der Franken sitzt, ist derweil das Ergebnis einer Rochade beim Club aus Bayern. Nach dem Hinspiel am 4. Spieltag in der Max-Schmeling-Halle rückte Sellin in das zweite Glied. Er assistierte dem neu angestellten Coach Martin Schwalb, doch dieser musste nach fünf Punkten aus 15 HBL-Partien schon wieder gehen.

Und so rückte Sellin wieder zum Cheftrainer auf, und soll die Mission Klassenverbleib schaffen. Zuletzt gewann Erlangen beim 1. VfL Potsdam mit 26:23 und rückte an Bietigheim auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz bis auf zwei Punkte heran. Dass die Franken gleichziehen können, wollen die Füchse zumindest an diesem Samstag verhindern. Der Auswärtssieg muss derweil ohne die verletzten Fabian Wiede und Tim Freihöfer klappen.

Trainer Jaron Siewert: „Nach dem Sieg in Potsdam haben die Erlanger Blut geleckt. Ich denke, sie werden über das Tempo kommen wollen und ihren breiten Kader einsetzen. Wir müssen das Tempo und die Mentalität bestimmen. Wir wollen wieder kompakt in der Abwehr stehen und unseren Spielstil im Angriff umsetzen.“




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