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04.05.2026|Vorbericht|pst

Finales Duell mit dem Fuchsbau im Rücken

An diesem Mittwoch, 6. Mai, kommt es zum Showdown in der Max-Schmeling-Halle. Die Füchse Berlin empfangen One Veszprém HC zum Rückspiel im Königsklassen-Viertelfinale und gehen mit einem Tor Rückstand in die Mission „Einzug ins TruckScout24 EHF FINAL4“ in Köln. Letzte Tickets sind hier erhältlich.

Nach 60 Minuten soll im Fuchsbau großer Jubel ausbrechen.
© Bildnachweis: Köppen

Nach dem Pokalsieg vor gut zwei Wochen wäre es das zweite Finalturnier in der Lanxess Arena binnen zweier Monate, außerdem wäre es die zweite Teilnahme am TruckScout24 EHF FINAL4 in Folge. Im vergangenen Jahr erreichten die Füchse Berlin mit Rang zwei die beste europäische Platzierung der Vereinsgeschichte. Nun soll es wieder in die Rheinmetropole gehen, dafür muss der Deutsche Meister die Ungarn von One Veszprém HC im Viertelfinal-Rückspiel der Machineseeker EHF Champions League besiegen. In der vergangenen Woche hatten die Füchse auswärts mit 34:35 verloren. Somit reicht den Hauptstädter eine Niederlage und auch ein Unentschieden nicht. Bei einem Sieg mit Plus eins ginge es ins Siebenmeterwerfen, ab Plus zwei aufwärts würde der Jubel bei den Berlinern groß sein.

Es bahnt sich ein wahrer Nervenkrimi an, in dem die Fans in der Max-Schmeling-Halle von großer Bedeutung sind. An diesem Mittwoch, 6. Mai, müssen ab 18.45 Uhr alle Anhänger im Fuchsbau ihr Bestes geben, um den Spielern auf der Platte die nötigen Prozentpunkte an Energie zu übermitteln. Bereits dreimal sind die beiden Clubs nämlich in dieser Saison aufeinandergetroffen, allemal war es knapp. In der Gruppenphase, welche die Deutschen auf Platz eins beendeten, gewannen die Füchse beide Male, nun im Hinspiel des Viertelfinals eben Veszprém. Zwar verspielte das Team von Trainer Nicolej Krickau eine zwischenzeitliche Fünf-Tore-Führung, ebenjene kann aber auch Mut machen, das Minus eins aufzuholen, um am Ende mit den Fans feiern zu können. Wer nicht in der Halle sein kann, für den haben DYN und DAZN die jeweilig passenden Livestreams parat.

Während die Ungarn am vergangenen Donnerstag mit ihrem Sieben-gegen-Sechs zu überzeugen wussten und die Füchse-Defensive vor Probleme stellten, waren in ihren Reihen zwei Spieler sehr treffsicher: Ivan Martinović und Hugo Descat netzten jeweils achtmal ein. Veszprém-Keeper Mikael Appelgren kam vor allem in der zweiten Halbzeit in Fahrt und wies am Ende zwölf Paraden auf – eine mehr als sein Gegenüber Dejan Milosavljev. Der serbische Schlussmann der Berliner wird dennoch wohl einmal mehr ein wichtiger Faktor, ebenso der Welthandballer Mathias Gidsel. Dieser traf im Hinspiel 13-mal und baute damit seine Führung der Torschützenliste in der Königsklasse aus.

Nicolej Krickau: „Die Aufgabe für Mittwoch ist klar: Wir brauchen nicht über die Tordifferenz zu reden, sondern wir müssen dieses Spiel einfach gewinnen. Es wird natürlich auch eine mentale Herausforderung werden. Wir sind bei der Analyse des Hinspiels sehr ins Detail gegangen, damit wir die letzten benötigten Prozente zum Erfolg auf unsere Seite bekommen. Es ist weiterhin ein 50:50-Spiel, bei dem wir einfach angreifen wollen. Wichtig wird sein, dass wir ihr Spiel im Sieben-gegen-Sechs besser unter Kontrolle bekommen. Wir freuen uns auf dieses brutale Spiel und hoffen, dass jeder Füchse-Fan bereit für einen CL-Abend ist, bei dem alles dazu gehört.“

Matthes Langhoff: „Ich freue mich riesig auf die Aufgabe. Das wird ein richtig schweres Spiel, weshalb wir umso mehr unsere Fans im Rücken brauchen, die uns die nötige Energie für den Sieg geben. Es wird wichtig sein, dass wir eine bessere Abwehr spielen als noch im Hinspiel. Vorne müssen wir einfach den Ball laufen lassen und viel Energie mitbringen, besonders in der zweiten Welle, was unsere Stärke ist. Wenn wir alles an Emotionen ins Spiel werfen, dann bin ich mir sicher, dass wir das schaffen können.“




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