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06.03.2025|Information|pst

Auswärtssieg wird nicht vollends belohnt

Obwohl die Füchse Berlin in Veszprém ihre Aufgabe im Fernduell erledigten, müssen sie sich mit dem dritten Platz in der Gruppe A der Machineseeker EHF Champions League begnügen, weil Sporting CP den benötigten Punkt einfuhr. Das sind die Daten für die Playoffs.

Füchse-Trainer Jaron Siewert hat mit seiner Truppe eine starke Gruppenphase in der Königsklasse abgeliefert.
© Bildnachweis: roland Peka

Am früheren Abend hatten die Füchse Berlin ihren Teil der Aufgabe erledigt. Mit dramatischem Höhepunkt hat Tim Freihöfer wenige Sekunden vor dem Erklingen der Schlusssirene den entscheidenden Treffer erzielt. Der deutsche Vizemeister gewann in Ungarn bei One Veszprém HC mit 33:32 (17:16). Damit war direkt klar, dass das Team von Trainer Jaron Siewert nicht mehr von Platz drei der Gruppe A verdrängt werden konnte. Paris Saint-Germain gewann zwar bei Pelister, verliert allerdings im direkten Vergleich. Um die Playoffs der Machineseeker EHF Champions League aber zu überspringen und direkt in das Viertelfinale einzuziehen, musste der zweite Rang her.

Diesen hatte vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase Sporting CP inne. Weil die Füchse Berlin gewannen, überholten sie mit dem Auswärtssieg den Club aus Lissabon. Dieser spielte zur späteren Anwurfzeit in Polen bei Orlen Wisla Plock. Im Fernduell mussten die Portugiesen verlieren, denn ein Punkt hätte ihnen aufgrund des direkten Vergleichs gereicht. Am Ende zeigte Sporting keine überragende Leistung, markierte mit der letzten Aktion in Plock aber noch den 29:29-Ausgleich und fuhr den einen benötigten Punkt ein. Damit eroberten sie Platz zwei zurück.

Somit haben die Füchse Berlin die Gruppe A bei der Königsklassen-Rückkehr auf einem respektablen dritten Platz beendet. Mit einem Erfolgserlebnis geht es in die Playoff-Runde. In dieser steht zunächst eine Auswärtspartie bei Industria Kielce an. Am 26./27. März geht es für die Hauptstädter zum polnischen Rekordmeister. Das Rückspiel findet am 2./3. April in der heimischen Max-Schmeling-Halle statt, wo mit den Berliner Anhängern dann nachträglich der Viertelfinal-Einzug gefeiert werden soll.

Auf den Jubel folgte nun die Ernüchterung. Es heißt also Mund abputzen und den Blick nach vorne richten. Bereits an diesem Sonntag, 9. März, steht die nächste wichtige Partie auf dem Programm. Am 22. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gastiert die HSG Wetzlar in der Max-Schmeling-Halle. Für die Berliner geht es im Titelkampf um weitere zwei Punkte, Tickets sind hier erhältlich.




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